Managed Print Services - Bewährtes neu gedacht

Managed Print Services - Bewährtes neu gedacht

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2022/04 – Seite 1
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
26. März 2022 - Das Druckvolumen im Managed-Printing-Geschäft ist pandemiebedingt zurückgegangen, gedruckt wurde mehr denn je im Home Office. Gleichzeitig war die Pandemie ein Booster für die Digitalisierung. Nun gilt es, die neue, hybride Arbeitswelt in modernen MPS-Konzepten und -Angeboten zu berücksichtigen. von Stefan Nünlist
Managed Print Services - Bewährtes neu gedacht
Dem Drucker kommt, als Eingangstor zu ­einem digitalen Dokumenten-Workflow, eine neue, weitere Bedeutung zu, was MPS-Anbietern vielfältige Chancen eröffnet. (Quelle: zVg)
Mit Beginn der Coronapandemie im Frühling 2020 und der damit verbundenen Home-Office-Pflicht verzeichneten Anbieter von Managed Print Services (MPS) zunächst einen signifikanten Rückgang beim Druckvolumen in den Unternehmen. Ausschreibungen wurden kurzfristig gestoppt, Bestellungen verschoben. Dies vor allem, weil die Büros verwaist und die Mitarbeiter im Home Office waren. Die Printing-­Infrastruktur im Unternehmen wurde kaum noch genutzt. Gleichzeitig erlebte die Druckerbranche eine wahre Renaissance beim Printing im eigenen Heim. Home Schooling und das Arbeiten von zu Hause liessen das heimische Druckvolumen rasant wachsen. Die Verkaufszahlen im Segment der Consumer- und SoHo-Geräte stiegen rasch an. Während zunächst vor allem preiswerte Geräte gefragt waren, entwickelten sich sehr rasch kompakte Multifunktionsgeräte zum Verkaufsschlager. MPS-Anbieter hat dieser Trend zunächst kaum erreicht. Ihr Angebot war nicht für hybride Arbeitsmodelle ausgerichtet.

Drucken nach wie vor gefragt

Mittlerweile hat sowohl bei den MPS-Anbietern wie auch bei den IT-Entscheidern im Unternehmen ein deutliches Umdenken stattgefunden. Die Gründe sind vielfältig. Zum einen wird das Home Office und damit der hybride Arbeitsstil auch über die Pandemie hinweg bleiben. Gleichzeitig machen die neuen Arbeitsprinzipien eine Anpassung bestehender Sicherheitskonzepte erforderlich. Der Bedarf für das Drucken von Dokumenten aller Art bleibt – gleichzeitig wird es immer wichtiger, Dokumente zu digitalisieren, damit sie unabhängig vom ­Arbeitsort verfügbar sind. Eine Erkenntnis, die sich auch bei den Anwendern immer mehr durchsetzt: Laut der Covid-19 Commercial Work from Home Print Pulse Synopsis von HP waren 62 Prozent der befragten Unternehmen schon zum Anfang der Pandemie davon überzeugt, dass sich ihr Umgang mit Drucken und Druckern ändern muss. Daraus ergibt sich, dass auch Managed Printing Services sich der neuen hybriden Arbeitswelt anpassen müssen.

Die Arbeitstätigkeit wird aktuell zu Teilen ins Home Office verschoben. Daraus ergeben sich diverse Herausforderungen. Es muss also möglich sein, dass Dokumente an jedem ­Arbeitsort gemäss den Sicherheits- und Compliance-Vorgaben gedruckt, gescannt und digital verwaltet werden können. Bei den eingesetzten Geräten geht der Trend deshalb klar in die Richtung von leistungsstarken, aber kompakten Multifunktionsdruckern mit starken Digitalisierungsfunktionen und einer Cloud-Anbindung. ­Zudem gewährleisten offene Schnittstellen eine optimale Einbindung in das Workflowmanagement. Die Anforderungen der Kunden sind spezifisch: Die Hardware muss möglichst kompakt sein, bereits über wesentliche ­Sicherheitsfunktionen wie den BIOS-­Schutz ­verfügen und sich über ­unternehmensweite Software und ­Sicherheitssysteme einfach in die Printing-Infrastruktur des Unternehmens integrieren und zentral verwaltet lassen. Bestehende Privatdrucker kommen hier nicht in Frage.
 
1 von 4

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort:
Name:
E-Mail:
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER