Sophos schielt auf grössere Endkunden

Sophos schielt auf grössere Endkunden

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2022/04 – Seite 1
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
26. März 2022 - Sophos hat seit letztem Oktober in der Person von Mirko Casarico wieder einen Schweizer Country ­Manager. Unter seiner Führung will der Sicherheitsspezialist nun im Mid-Market- und Enterprise- Segment zulegen und sucht dazu auch neue Partner.
Sophos schielt auf grössere Endkunden
«Wir wollen das ­Spektrum an Partnern, die wir ­haben, gerne etwas ­erweitern.» Mirko Casarico, Country ­Manager ­Switzerland, ­Sophos (Quelle: zVg)
Seit Anfang Oktober des letzten Jahres hat Sophos in der Schweiz wieder ­einen Länderverantwortlichen, nachdem diese Position zuletzt anderthalb Jahre unbesetzt blieb und das Schweizer Team von den jeweiligen Abteilungsverantwortlichen in Deutschland ­geführt wurde. «Der Zusammenhalt innerhalb des Schweizer Teams hat dadurch etwas gelitten, entsprechend haben sich die Mitarbeitenden in der Schweiz gefreut, dass es wieder einen Schweizer Country Manager gibt», berichtet Mirko Casarico, dem Sophos diese Aufgabe anvertraut hat. Er habe zwar ein sehr motiviertes Team angetroffen, als er seine Stelle angetreten habe, doch man habe gemerkt, dass die einzelnen Team-Mitglieder zuvor bei einzelnen Abteilungen in Deutschland angehängt waren, wodurch der «Wir»-Gedanken ein wenig abhandengekommen sei. «Ein Schweizer Team aus Deutschland heraus zu managen, ist grundsätzlich schwierig und das ­lokale Team schätzt die Entscheidung des Unternehmens, dass dieser Schritt revidiert wurde und die Schweiz wieder ein Gesicht gegenüber der DACH- und der EMEA-Organisation von ­Sophos bekommen hat», so Mirko ­Casarico. Entsprechend herzlich sei er vom Team empfangen worden, und entsprechend rasch habe er die Punkte, an denen die Mitarbeitenden der Schuh gedrückt hatte, bis heute abarbeiten können.

Aktuell zählt Sophos in der Schweiz 13 Mitarbeitende und ist als reine Sales-­Organisation unterwegs, bestehend aus Pre-Sales, Verkauf und Channel-­Betreuung. Seit rund zwei Jahren hat Sophos in der Schweiz keine fixen Büros mehr, stattdessen trifft sich Mirko Casarico mindestens einmal pro Monat in angemieteten Sitzungsräumen mit seinem Team – ein Austausch, der geschätzt werde und den der neue Länderchef auch noch intensivieren möchte. Per 1. Juni wird das Team um einen weiteren Mitarbeitenden ausgebaut, der die bestehende Channel-­Betreuung in der Westschweiz, die ­aktuell aus einem Channel Account Manager und einem System Engineer besteht, im Bereich Mid-Market- und Enterprise-Sales verstärken soll.

Mit den Partnern sprechen

Doch nicht nur seitens der Mitarbeitenden werde geschätzt, dass Mirko Casarico nun die Rolle des Country Managers ausübt, auch die Partner hätten die Veränderung sehr positiv aufgenommen. «Mir ist es wichtig, viel Zeit darauf zu verwenden, mit unseren Kunden, aber auch unseren Distributoren und mit unseren grossen wie kleinen und kleinsten Resellern zu sprechen. Ich bin kein Manager, der sich hinter Ordnern verschanzt, sondern eine Sales-Natur, die gerne an der Front ist», sagt Mirko Casarico über sich selbst und seine Aufgabe. «Denn nur im direkten Gespräch entsteht Vertrauen, und nur im direkten Gespräch spürt man sein Gegenüber.»

Gefragt nach seinen Zielen für Sophos im Schweizer Markt, der übrigens zu 100 Prozent indirekt angegangen wird, antwortet Mirko Casarico: «Sophos ist sehr gut im SMB-Umfeld etabliert. Potenzial haben wir hingegen im Mid-Market- und im tieferen Enterprise-Segment. Zwar haben wir auch in diesem Umfeld schon Kunden, doch gibt es noch einiges an Wachstumspotenzial, das wir in den kommenden Monaten angehen wollen.» Damit das gelingt, sollen auch weitere Partner an Bord geholt werden. «Dabei schweben uns Partner vor, die vielleicht eine etwas andere Ausrichtung als unsere traditionellen Partner haben – Firmen, die beispielsweise im Bereich Beratung tätig sind oder Unternehmen, die nicht nur auf Cyber-Security spezialisiert sind, sondern vielleicht eher im Bereich Data Loss Prevention, und eine Ergänzung suchen. Wir wollen das Spektrum an Partnern, die wir haben, gerne etwas erweitern. Aus diesem Grund spreche ich auf lokaler Ebene mit Unternehmen im Beratungsumfeld, um auszuloten, ob es Möglichkeiten zur engeren Zusammenarbeit gibt.»

Gleichzeitig sei es ihm wichtig, die bestehenden Partner weiterhin möglichst optimal zu betreuen. «Dabei haben wir auch schon einige Stellschrauben etwas nachjustiert, sodass wir die Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, möglichst optimal einsetzen können, damit die Partner wieder vermehrt von uns hören.» Er und sein Team könnten nur mit Hilfe der Partner erfolgreich sein, denn mit 13 Mitarbeitenden könne er die Kundenbasis in der Schweiz nicht abdecken, das funktioniere nur dank der Partner – von denen Sophos mit rund 1200 doch einige zählt – und der Distribution.
 
1 von 2

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort:
Name:
E-Mail:
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER