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Cisco trotzt der Krise

Cisco trotzt der Krise

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2020/05 – Seite 1
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2. Mai 2020 - Cisco hat ein Business Resiliency Program lanciert, um Kunden und Partnern unter die Arme zu greifen. Michael Frey, seit November Channel-Chef beim Unternehmen, über die Gründe dafür, die Coronakrise und warum Cisco weiter voll und ganz auf Partner setzt.
Cisco trotzt der Krise
Michael Frey, Channel Leader Switzerland, Cisco (Quelle: Cisco)
Michael Frey ist seit dem 1. November 2019 bei Cisco Schweiz als Channel-Chef tätig. In seiner Position, die offiziell Channel Leader Switzerland lautet, hat er kein einfaches Erbe angetreten und ist quasi, bedingt durch die Coronapandemie, ins kalte Wasser geworfen worden. Eine so aussergewöhnliche Situation, wie sie zurzeit herrscht, sorgt für neue Herausforderungen, besonders in einem Umfeld, wo der persönliche Kunden- und Partnerkontakt normalerweise zum Daily Business gehört.

Frey wird Ende 2020 bereits 20 Jahre bei Cisco arbeiten und hat in dieser Zeit verschiedenste Funktionen eingenommen. So war er etwa als Sales Manager Public Sector und im Bereich Services tätig. Sein Back­ground liegt allerdings in der Hotellerie, wo er schnell zum Thema IT gelangte. «Service habe ich also in der DNA», sagt er. Dazu kommt noch ein Wirtschaftsstudium an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften als weitere Basis für die IT-Karriere. Wie Frey dazu sagt: «Das sind nun sicher schon rund 30 Jahre in der IT-Branche.»

Als Nachfolger von Roman Schmid will Frey, gleich wie seine Vorgänger, ausschliesslich auf den Channel setzen und meint dazu: «Es ist wichtig, dass wir die Nähe zu unseren Partnern behalten – und zwar zu allen», betont aber, dass er besonderes Augenmerk auf die persönliche Bindung zu diesen legen möchte. «Es ist mir wichtig, dass jeder Partner, der in die Partnerschaft mit Cisco investiert, einen persönlichen Zugang zu uns erhält», so Frey weiter. Aus diesem Grund wurde kürzlich personell investiert, gerade auch um das KMU-Segment noch enger betreuen zu können. «Auch kleine Partnerunternehmen haben exzellente Kontakte zu namhaften Kunden und können ganz schnell sehr wichtig für uns werden», erklärt Frey.

Kontakt trotz Corona

Aktuell dominiert aber auch bei Cisco das Thema Corona: «Es ist natürlich eine schwierige Situation. Mein Team ist dadurch viel weniger unterwegs, versucht aber den Kontakt zu unseren Partnern möglichst regelmässig aufrecht zu erhalten», so Frey. Hier helfen Ciscos eigene Tools, etwa Webex, um beispielsweise Video-Konferenzen zu führen. So bietet das Unternehmen aktuell auch eine 90-tägige Gratisversion des Videochat-Clients an. «Ich bin mit den Cisco-Partnern intensiv im Gespräch und stelle fest: Im Grossen und Ganzen bewältigen sie die Coronakrise gut.» Wie Frey erklärt, erfährt aktuell alles rund ums Thema Digital Collaboration und Home Office ein enorm grosses Interesse seitens der Partner und Kunden. Ein Glücksfall sei das in dem Sinne, dass Cisco hierfür gut gerüstet sei, und zwar im Bereich Software wie auch Hardware: «Unser Webex-Client ist auf allen Endgeräten verfügbar. Wir können aber auch Whiteboarding-Sessions machen oder ganze Videoräume ausrüsten.»

Schwierig werde es allerdings, wenn es darum gehe, neue Dinge anzureissen und neue Projekte zu starten. «Hier wird es sicher ein gewisses Vakuum geben», so Frey dazu. Im Sales-Bereich sei nun eine der grössten Herausforderungen, an den Kunden dranzubleiben, den Kontakt aufrecht zu erhalten. «Das gilt natürlich auch für uns selbst, nicht nur für unsere Partner», meint Frey, denn «das Geschäft lebt von Beziehungen. Nun ist es natürlich schwieriger, Kundenmeetings abzuhalten, und Videokonferenzen können den persönlichen Kontakt nicht zu 100 Prozent ersetzen.»
 
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