«Natürlich kann es Konflikte geben»

«Natürlich kann es Konflikte geben»

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2014/12 – Seite 1
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7. Dezember 2014 - Peter Müller, der neue Ricoh-Channel-Chef, spricht im Interview über den Eintritt in den Consumer-Markt sowie über die Probleme, die dadurch entstehen können, wenn ein Hersteller sowohl direkt wie auch indirekt verkauft.
«Natürlich kann es Konflikte geben»
«Wir planen mit den E-Tailern auch Aktivitäten im B2B-Bereich.» Peter Müller, Head of Channel Sales & Consulting, Ricoh Schweiz (Quelle: Ricoh Schweiz)
«Swiss IT Reseller»: Haben Sie sich als neuer Schweizer Ricoh-Channel-Chef auf einen Schleudersitz gesetzt? Schliesslich war ihr Vorgänger Michael Heckner nur wenige Monate im Amt.
Peter Müller:
Nein, ich glaube nicht, dass ich auf einem Schleudersitz sitze. Die Strategie von Ricoh ist klar und gilt europaweit: Der indirekte Kanal soll gestärkt und ausgebaut werden. Das ist keine kurzfristige Geschichte, entsprechend plane ich auch, meinen Job hier längerfristig auszuüben.

Aber der Job, den Sie angenommen haben, ist nicht einfach. Oder weshalb hat Herr Heckner das Handtuch so rasch wieder geworfen?
Der Job ist herausfordernd, doch ich denke, das ist jeder Job in diesem Bereich. Dazu, was Herrn Heckner bewogen hat, Ricoh zu verlassen, kann ich nichts sagen. Er hat die Branche gewechselt. In den vergangenen Monaten hat er einen sehr guten Job gemacht, und ich kann von seiner geleisteten Arbeit stark profitieren.
Zu Ihrem Stellenantritt schrieb ­Ricoh, dass Sie nun das von Herrn Heckner begonnene Fachhandelkonzept für Ricoh Schweiz weiterführen und umsetzen sollen. Können Sie dieses Konzept ausführen?
Das Partnermodell sieht so aus, dass Ricoh – wie übrigens bereits seit geraumer Zeit – Office-Händler direkt beliefert. Gleichzeitig wollen wir aber neue IT-Reseller und E-Tailer als Partner gewinnen und über die Distribution beliefern. Die Betreuung wird dabei durch den Ricoh Partner Account Manager wahrgenommen. In der Distribution arbeiten wir seit diesem Frühling mit Also zusammen. Hier sehen wir grosses Wachstumspotential. Entscheidend dafür, ob ein Händler direkt oder via Distributor betreut wird, ist zum einen der Umsatz, zum anderen aber auch das Ricoh-Produktportfolio und sein Commitment gegenüber Ricoh. Unsere Strukturen in der Channel-Betreuung sind sehr schlank, der Bestellprozess zum Beispiel ist weitgehend automatisiert.
 
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