«Heartbleed» ohne Konsequenzen für Onlinehändler

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2014/05 – Seite 1
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11. Mai 2014 -
Mitte April sorgte eine Sicherheitslücke namens «Heartbleed» in OpenSSL für Aufruhr, die Angreifern den Zugang zum Speicher eines Servers und somit zu Nutzerdaten wie etwa Passwörtern ermöglichte. Betroffen waren unter anderem Mail Provider, Finanzinstitute und Webshops. Den Usern wurde daraufhin von der Melde- und Analysestelle Informations­sicherung (Melani) geraten, für rund 48 Stunden keine Onlinetransaktionen und -geschäfte zu tätigen, für welche sensible Daten wie etwa Kreditkarteninformationen notwendig waren.
«Swiss IT Reseller» hat bei verschiedenen Schweizer Onlinehändlern nachgefragt, wie sich «Heartbleed» und die Melani-Warnung auf ihr Geschäft ausgewirkt hat. Dabei ist man sich bei Steg Electronics, Digitec und Competec Service einig, dass man trotz der Warnung vor Onlinegeschäften keine Umsatz­einbussen verzeichnet hat. So berichtet Daniel Schön, Team­leiter IT-Systeme bei Competec Service: «Es gab keine aussergewöhnlichen Umsatzfluktuationen. Der Umsatz in der Kalenderwoche 15 war sogar stärker als der von der Kalenderwoche 14; auf welche Faktoren genau dies zurückzuführen ist, wissen wir nicht. Es laufen diverse Marketingaktivitäten.» Und auch Stefanie Hynek, Leader PR & Marketing Services bei Digitec, meldet: «Wie konnten keine Änderung des Kaufverhaltens unserer Kunden verzeichnen.»
 
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