Hybride Modelle als Partner-Erfolgsrezept

Hybride Modelle als Partner-Erfolgsrezept

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/10 – Seite 1
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6. Oktober 2013 - Der Cloud können sich auch Vertriebspartner nicht entziehen. Business-Software-Anbieter helfen beim Weg in die Wolke und beurteilen hybride Modelle als am vielversprechendsten.
Hybride Modelle als Partner-Erfolgsrezept
Andreas Amann, Enventa ERP Schweiz (Quelle: Enventa ERP Schweiz)
Der Business-Software-Markt wird aktuell von Themen wie Mobilität, Big Data, Social Media und Cloud Computing beeinflusst. Dabei wird insbesondere die Cloud als Trend identifiziert, dem man als Business-Software-Anbieter kaum entkommen kann. So sieht Marc Meignier, Director Alliances & Channels bei Oracle Software Schweiz, bei den Cloud-basierten Lösungen eine Zunahme des Interesses. Auch bei Enventa ERP Schweiz glaubt man, dass der Bedarf an Cloud-Lösungen weiter zunehmen wird. «Vor allem junge Manager, die mit der Cloud aufgewachsen sind, werden diese Lösungen bevorzugen», ist CEO Andreas Ammann überzeugt. Und Nicole Huggenberger, Software GB und Channel Sales Manager bei IBM Schweiz, glaubt: «Es wird sicher eine erhöhte Nachfrage nach Cloud-Angeboten geben, vor allen Dingen im KMU-Umfeld.»
Diese Entwicklung beobachtet man auch bei Microsoft Schweiz. PR-Managerin Barbara Josef erklärt: «Cloud-Lösungen sind in der Schweiz auf dem Vormarsch und generieren mit Abstand den grössten Wachstumsbereich in der ICT. Gerade im KMU-Umfeld ist die Cloud nicht zu stoppen.» Jean-Jacques Suter, CEO von Sage Schweiz, stimmt dieser Einschätzung von Microsoft zu. Laut ihm wächst die Nachfrage nach Cloud-Lösungen bei Kleinunternehmen. «Bei mittleren und grösseren Unternehmen stehen aber oft IT-Systeme im Einsatz, deren Betrieb als Ganzes in der Cloud zu komplex und kostspielig ist. Hier stehen vor allem Private-Cloud-Ansätze im Vordergrund, also der mobile Zugriff auf die eigene Business-Lösung», ergänzt Suter.

Partner für die Cloud rüsten

Auch der Software-Channel wird künftig nicht an der Cloud vorbeikommen. Insbesondere, da sich die Cloud für die Vertriebspartner zu lohnen scheint. Denn laut einer Studie von IDC unter Microsoft-Cloud-Partnern wachsen Unternehmen mit einem Cloud-basierten Umsatzanteil von über 50 Prozent doppelt so schnell wie Partner, die die Cloud vernachlässigen.
Somit hat die Bewegung in Richtung Cloud auch auf die Vertriebspartner der Business-Software-Anbieter grossen Einfluss. Entsprechend sollten sie auf diesen Prozess reagieren. «Für den Vertriebspartner ist wichtig, dass er die Entwicklung nicht verschläft, dass er sich mit der Technik auseinandersetzt und so den Endkunden auch kompetent beraten kann. Er wird sicher noch mehr vom Boxmover zum Berater und Lösungsimplementator», führt Peter Herger, Geschäftsführer von Proffix Software, aus. Nebst dem Verständnis für den Kunden, das der Partner braucht, muss er sich zudem Know-how im Bereich der Cloud aufbauen, ist auch Ammann von Enventa ERP überzeugt. Ausserdem müsse er Geschäftsmodelle für den Betrieb einer Cloud-Lösung anbieten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dabei stellt sich für Vertriebspartner laut Nicole Huggenberger von IBM die Herausforderung, eine flexible und kosteneffiziente Infrastruktur bereitzustellen sowie eine bessere Kostenkontrolle zu schaffen. Und Huggenberger ergänzt: «In der Beratung ihrer Kunden müssen unsere Vertriebspartner sich meiner Meinung nach noch stärker darauf konzentrieren, zu vermitteln, welchen Nutzen IT-Entscheidungen dem Erfolg des ganzen Unternehmens bringen können.»
 
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