Trend Micro schrumpft Channel

Trend Micro schrumpft Channel

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/10 – Seite 1
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
6. Oktober 2013 - Trend Micro setzt bei seinen Partnern heute stärker auf Qualität denn Quantität. Das haben einige zu spüren bekommen.
Trend Micro schrumpft Channel
«Die Reduktion der Partner fiel in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland deutlich kleiner aus.» Martin Ninnemann, Director Channel Sales DACH, Trend Micro (Quelle: Trend Micro )
Trend Micro hat in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Stellen für die DACH-Region geschaffen und mit Marc Rinderer beispielsweise einen neuen Distribution Sales Manager Alps an Bord geholt. Damit beschäftigt das Unternehmen in der Schweiz momentan sieben Mitarbeitende.
Anfang September hatten die Kunden und Partner anlässlich der Veranstaltung Trend Micro Experience Alps 2013 die Gelegenheit, die neuen Köpfe kennenzulernen und sich nebenbei über Themen wie Advanced Persistent Threats (APT) sowie die neuesten Tricks der Cyberkriminellen zu informieren. Auch «Swiss IT Reseller» hat die Gelegenheit genutzt und sich im Vorfeld des Events mit den Schweizer Channel-Verantwortlichen des Security-Spezialisten getroffen.

Zertifizierungen sind neu A und O

Der Channel von Trend Micro hat sich laut Martin Ninnemann, Director Channel Sales DACH, in den letzten Monaten stark verändert. Man hat beispielsweise begonnen, Zertifizierungen stärker einzufordern als bisher. «Das ist nötig, weil die heutigen und kommenden Lösungen immer komplexer werden und die technischen Anforderungen damit im Vergleich zu noch vor ein paar Jahren deutlich gestiegen sind», so der Channel-Manager.
Mit komplexeren Lösungen meint Ninnemann Produkte wie Deep Security. Damit kann man gemäss ihm heute seinen Umsatz noch steigern. Wenn es um Security-Lösungen mit Grundfunktionalitäten geht, so unterscheiden die sich seiner Meinung nach fast nicht mehr und Kunden gewinne man damit, falls überhaupt, nur noch über den Preis. Viele Reseller mussten in den letzten Monaten also die Schulbank drücken und ihre Zertifizierungen erneuern oder gar Zertifizierungen nachholen, um ihre Partnerstufe zu halten. Nur etwa ein Drittel der bestehenden Partner hat das von sich aus getan, «was in der Folge zu einigen Herabstufungen und zu einem Sturm der Entrüstung führte», wie Ninnemann erklärt. Trotzdem hat er die neue Linie durchgezogen und ist am Markt schlussendlich angeblich auf positive Reaktionen gestossen.
Die aktuellen Zertifizierungen gelten jeweils für zwei Jahre, danach ist ein neuer Kurs notwendig. Damit will der Hersteller eine permanente Weiterbildung sicherstellen und wie erwähnt der «rasanten Produktentwicklung» Rechnung tragen. Für die Stufe Gold ist heute ein dreitägiger Kurs vorausgesetzt, Silber-Partner können ihre Trainings online ablegen.
 
1 von 2

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
NEWSLETTER ABONNIEREN
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER