Social Media fördert Kundenbindung

Social Media fördert Kundenbindung

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/09 – Seite 1
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7. September 2013 - Brack.ch agiert bereits seit mehreren Jahren aktiv im Bereich Social Media und weiss genau, was es vor der Lancierung eines eigenen Auftritts zu beachten gilt.
Social Media fördert Kundenbindung
«Es geht um Infotainment. Wir wollen zwar eine Botschaft vermitteln, verpacken diese aber in eine unterhaltsame Form.» Markus Land, Teamleiter E-Commerce und Marketingplanung, Brack (Quelle: Brack)
Seine ersten Schritte in der Welt der sozialen Medien hat der Mägenwiler Online-Händler Brack.ch vor rund fünf Jahren gewagt, als das Unternehmen experimentell damit begonnen hat, die Möglichkeiten von Facebook zu erforschen. Nach und nach hat Brack.ch weitere Social-Media-Plattformen für sich entdeckt und ist heute neben Facebook auch auf Twitter, Google+, Xing, Linkedin, Youtube, Soundcloud, Foursquare, Flickr und Pinterest vertreten.
«Jede Plattform dient einem anderen Zweck und wurde erschlossen, um einem bestimmten Kundenbedürfnis gerecht zu werden», erklärt Markus Land, Teamleiter E-Commerce und Marketingplanung bei Brack.ch, das vielseitige Engagement im Bereich Social Media. «Für Twitter beispielsweise haben wir uns mehr aufgrund einer technischen Herausforderung als aus einer strategischen Überlegung heraus entschieden», nennt Daniel Rei, PR-Manager bei Brack.ch, ein Beispiel. «Wir konnten den Kunden auf unserer alten Daydeal-Plattform keinen RSS-Feed bieten. Da dies jedoch einem Kundenwunsch entsprach, haben wir unseren ersten Twitter-Feed aufgesetzt, mit dessen Hilfe wir jeweils morgens um neun Uhr das Produkt vorgestellt haben, das am jeweiligen Tag zum Sonderpreis angeboten wurde. Dieser liess sich auch als RSS-Feed abonnieren.»

Erst der Plan, dann die Tat


Der Unterhalt von so vielen Plattformen hat die beiden Social-Media-Verantwortlichen Rei und Land gelehrt, dass es nicht reicht, bloss einen Account zu eröffnen. Entscheidend ist die Pflege der Profile, ohne die keinerlei Nutzen aus der Social-Media-Präsenz gezogen werden kann. «Jedes Unternehmen sollte sich vorgängig Gedanken darüber machen, welche Plattformen für die Kommunikation mit seiner Kundschaft überhaupt Sinn machen. Hierfür muss klar definiert werden, wer die Zielgruppe ist und wo sie ihre Informationen bezieht», rät PR-Manager Rei. Ihm ist jedoch durchaus bewusst, dass es heute oftmals noch in umgekehrter Reihenfolge geschieht. Viele Unternehmen lancieren einen Auftritt auf Facebook, bloss um der Konkurrenz nicht hinterherzuhinken.
Hat man sich einmal für eine Plattform entschieden, gilt es, seine Gruppenmitglieder mit Inhalten zu versorgen, die für sie auch relevant sind. Da Brack.ch über die verschiedenen Kanäle jeweils unterschiedliche Zielgruppen erreichen möchte, trennen die Social-Media-Verantwortlichen auch den Content. So werden Xing und Linkedin beispielsweise für Business-relevante Inhalte wie Medienmitteilungen oder auch für die Mitarbeiterakquise genutzt, während Twitter hauptsächlich für Kundenanfragen dient. Facebook stellt derweil diejenige Plattform dar, auf welcher der Händler eher unterhaltsamere Themen aufschaltet, die Reichweite bringen sollen. Dementsprechend findet hier auch immer mal wieder ein Wettbewerb Platz. Die Strategien sollten Markus Land zufolge jedoch von jedem Unternehmen individuell festgelegt werden.
 
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