Linux-Rechner aus der Schweiz

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/09 – Seite 1
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7. September 2013 - Seit diesem Sommer bereichert mit Why Open Computing ein neuer Schweizer Hersteller den hiesigen PC-Markt. Das Ziel: Mit Linux-Rechnern zwei Prozent Marktanteil ergattern.
Linux-Rechner aus der Schweiz
«Unsere Partner und ihre Dienstleistungen sind eine wichtige Voraussetzung für unseren Erfolg.» François Marthaler, Geschäftsführer und Gründer, Why Open Computing (Quelle: Why Open Computing)
Im Juli ist das Westschweizer Unternehmen Why Open Computing erstmals an die Öffentlichkeit getreten und hat dabei einen eigenen Desktop-PC und einen Laptop mit Ubuntu-Betriebssystem vorgestellt. Sie sollen dank Open Source Software, und weil sie angeblich einfach und günstig zu reparieren sind, mit einer zehnjährigen oder längeren Lebensdauer aufwarten.
«Swiss IT Reseller» hat sich mit dem ehemaligen Regierungsrat des Kantons Waadt sowie Gründer von Why Open Computing, François Marthaler, über seine Beweggründe und Ziele unterhalten. Ausserdem verrät er im Interview, wie Partner von den Schweizer Linux-Rechnern profitieren können.
Linux-Rechner aus der Schweiz
Der erste Laptop des Schweizer Herstellers Why Open Computing wird seit kurzem ausgeliefert. (Quelle: Why Open Computing)
Swiss IT Reseller: Herr Marthaler, wie sind Sie auf die Idee gekommen, mit Ubuntu ausgerüstete Computer auf den Schweizer Markt zu bringen?
François Marthaler:
Nachdem ich den Regierungsrat des Kantons Waadt verlassen habe, habe ich, so wie ich es als politisch Verantwortlicher für die Informatik des Kantons Waadt offen bekundet habe, selber eine Linux-Migration durchgeführt. Dabei habe ich rasch festgestellt, dass das keine leichte Aufgabe ist, auch weil die Konfigurationen, also die Komponenten, von Laptop zu Laptop sehr verschieden sind. Ich habe daraus den Schluss gezogen, dass das Betriebssystem, um Linux wirklich populärer zu machen, unbedingt auf dem Rechner vorinstalliert sein muss. Gleichzeitig habe ich herausgefunden, dass es zwar ein paar Produkte namhafter Hersteller gibt, die Ubuntu-zertifiziert sind, aber es fast unmöglich ist, sie in der Schweiz damit ausgerüstet zu kaufen. Man muss üblicherweise zuerst für Windows bezahlen. Als Unternehmer, der ich seit meinem 20. Lebensjahr bin, hat mich diese Herausforderung gepackt.
 
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