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Channel Insight: Mega interessant…

Channel Insight: Mega interessant…

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/03 – Seite 1
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1. März 2013 -
Channel Insight: Mega interessant…
Carlo Widmer ist seit 2012 Geschäftsführer und VR von Maxdata Schweiz – Hersteller von PCs, Notebooks, Monitoren und Disti von Servern und Messtechnik. (Quelle: Maxdata Schweiz)
Als ich kürzlich die Michael Jackson Immortal Tour des Cirque du Soleil besuchte, wurde ich unfreiwilliger Zuhörer eines Gesprächs zwischen jungen Damen: «Wie? Der Fäbu wohnt jetzt in Züri West? Cool. Mega interessant…» Warum ich das erzähle? Selbst die Jugend wurde mit dem allgegenwärtigen Trendausdruck «Mega» längst von der Wirklichkeit abgehängt, in der Tera, Exa und Peta die Realität bei Hertz und Bytes, bei digitalen Schaltkreisen und Speichern darstellen. Und der Trend wird weitergehen – bereits 1991 wurden Zetta (10²¹) und Yotta (10²4) geschaffen, um Begriffe für eigentlich unvorstellbare Zahlen zu haben.
Prozessoren und Speicher werden seit Jahren exponentiell leistungsfähiger. Die grossen technischen Innovationen folgen sich nicht mehr jedes Jahr, der Fortschritt äussert sich mindestens bei der Hardware und Betriebssystemsoftware mehr als Evolution denn als Revolution. Das Moor’sche Gesetz, nach dem sich die Komplexität der Schaltkreise alle rund 18 Monate verdoppelt, behält noch auf Jahre seine Gültigkeit.
Auf der einen Seite steht also eine exponentielle Zunahme von Rechenleistung und Speicherkapazität, auf der anderen Seite eine Ausverkaufsstimmung bei Herstellern, Distributoren und Händlern. «Cash-back», «Trade-in», und «Aktion» sind Synonyme für die Preis- und Margenentwicklung unserer hochentwickelten IT-Hardware. Wo und in welchen Märkten gibt es das sonst noch?

Der Computer – ein notwendiges Gut
Als ich gestern an der Tankstelle mein Auto auftankte, musste ich die Strategie der Ölmultis und -Scheiche bewundern. Sie schaffen es, bei gleichbleibender Qualität des Produktes stetig steigende Preise zu etablieren. Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken. Warum nicht steigende Preise bei Computern? Sie sind doch ein notwendiges Gut für jede existierende Volkswirtschaft geworden – und es gibt keinerlei alternative Technologien dazu. Der neurale Computer, der mit Eiweiss funktioniert, ist noch nicht marktreif.
Neue Technologien in der IT werden über neue Kanäle verkauft, die Margen konvergieren seit Jahren gegen Null. Und warum? Hardware wird vielfach vom Fachhändler als notwendiges Übel wahrgenommen, mit der er keine echte Wertschöpfung mehr erzielt, die er aber als Basis für den Verkauf seiner Dienstleistung benötigt. Oder er bietet sie als Teil seiner Lösung an – wobei die Kunden ohnehin nur die Gesamtlösung im Vordergrund sehen. Aber: So wie eine breite Autobahn nutzlos ist ohne Autos, sind auch die tollsten Softwarelösungen nutzlos ohne vernünftige Clients in Form von Rechnern, gepaart mit einem Display, in welcher Form auch immer.
 
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