Studie: Strategiearbeit nimmt an Bedeutung zu

22. November 2004

     

Eine Top-Manager-Studie in D-A-CH sieht positive Trends in der Unternehmensentwicklung und das Thema Strategieentwicklung nimmt an Bedeutung zu. Das geht aus einer aktuellen Studie der Beratergruppe Neuwaldegg und des Umfrageinstituts OGM unter 300 Top-Managern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema Strategie hervor.

So setzt mehr als die Hälfte der befragten Manager Strategien strukturiert um. Aber vor allem die deutschen Manager (27 Prozent) beschäftigen sich mit neuen Strategien erst, wenn die Umsätze bedrohlich zurückgehen. In der Schweiz nannten 14 Prozent der Manager, in Österreich drei Prozent den Umsatzrückgang als Strategie beeinflussend.


Auf die Frage, welche Veränderungen in ihrem Unternehmen in nächster Zeit bevorstünden, antworteten 47 Prozent, dass es vor allem um Erneuerung gehen werde. Mobilisierung der Fähigkeit zur Veränderung sahen 39 Prozent der Befragten
als bedeutend für die Zukunft. 38 Prozent der Unternehmer legen den Schwerpunkt auf Konsolidierung und auf die Verankerung von Veränderungen Krisenmanagement ist für 14 Prozent der Unternehmen noch ein Thema. Sieben Prozent planen eine radikale Neupositionierung ihres Unternehmens.
In Sachen Optimismus sind 70 Prozent der befragten Österreicher auf der Suche nach Wachstumspotenzialen für die Zukunft und setzen daher auf Erneuerung. Das ist nur für 39 Prozent der Deutschen und 42 Prozent der Schweizer ein Thema. Jeder zehnte deutsche Manager will sein Unternehmen radikal neu positionieren. In der Schweiz sind es immerhin sieben, in Österreich jedoch nur ein Prozent. Der Kostendruck spielt in Deutschland für 56 Prozent eine grosse Rolle, in Österreich nur für 45 Prozent. (pbr)

Mehr als zwei Drittel aller befragten Top-Manager sind lediglich auf die Entwicklung von Strategien, aber nicht auf deren Umsetzung fokussiert. Guter Rat von aussen wird selten nachgefragt. Nur acht Prozent der befragten Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz ziehen bei ihrer Strategieentwicklung externe Berater hinzu. Das führt Neuwaldegg-Berater Moeller auf die mangelnde Umsetzungsorientierung seiner Consultant-Kollegen zurück


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