750'000 TV-Geräte verkauft
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750'000 TV-Geräte verkauft

Die Consumer-Electronic-Branche freut sich über ihren Verkaufs-Rekord: 750’000 Fernseher gingen 2009 über den Ladentisch.

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2010/04

     

Fernsehgeräte sind in der Unterhaltungselektronikbranche seit Jahren der wichtigste Umsatzträger. Das Marktforschungsinstitut GFK in Hergiswil ermittelte für 2009 eine Rekordabsatzmenge von 750’000 Geräten. Das ist ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr, trotz Wirtschaftskrise. Vom Gesamtumsatz der Branche von 1,7 Milliarden Franken machten die TV-Geräte letztes Jahr 960 Millionen Franken aus. Trotz steigenden Stückzahlen bei einzelnen Gerätekategorien reduzierte sich aber der Gesamtumsatz um knapp 12 Prozent beziehungsweise um 230 Millionen Franken. Das gute vierte Quartal 2009, die positive Konsumentenstimmung und kommende Innovationen sorgen in der Branche aber für positive Signale.
Die Händler bedauern allerdings den Preiszerfall, der sich bei allen Gerätekategorien bemerkbar macht. Die TV-Geräte sind zum Beispiel innerhalb Jahresfrist um rund 20 Prozent günstiger geworden. Im laufenden Jahr setzt die Branche wieder auf Impulse wie die Fussball-WM, das erweiterte Angebot an High-Definition-Inhalten und -Sendern sowie auf technologische Innovationen wie dreidimensionales Fernsehen. Ein beträchtliches Potenzial sehen die Marktforscher beim Ersatz von alten Röhrengeräten. Denn noch immer stehen in Schweizer Haushalten rund 37 Prozent der guten alten Fernseher.

Bessere Qualität bei Camcordern und weniger MP3-Player

Bei den Camcordern geht der Trend weg vom Band und hin zu neuen Speichermöglichkeiten wie Disc, Card oder Festplatte. Private Konsumenten können ihre Filme und Familienbilder dank neuen High-Definition-Camcordern in immer besserer Bildqualität aufnehmen und geniessen.
Portable Audio-Produkte werden zunehmend von multifunktionalen Smartphones und Handys abgelöst. Diese Multimediatalente sind oft auch vollwertige MP3-Play­er. Inwiefern sie auch als solche genutzt werden, ist eine andere Frage. Tatsache bleibt, dass die Nachfrage nach reinen MP3-Play­ern im Jahr 2006 mit 890’000
abgesetzten Stück den Zenit erreicht hatte. 2009 wurden in der Schweiz 645’000 Geräte verkauft, was ein Minus von 51’000 Stück bedeutet.


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