Ausblick in die CE-Zukunft
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Ausblick in die CE-Zukunft

An der Ceatec in Japan wird die Unterhaltungselektronik der Zukunft gezeigt. Im Trend: 3D sowie neue Formen des Fernsehens.
2. November 2009

     

Mit Blu-ray-Playern, LED-TVs und OLED-Displays – Produkte, welche vor gut einem Monat an der CE Expo in Zürich für Aufmerksamkeit sorgten, würde man an der Ceatec keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken. Die japanische Messe, die Mitte Oktober stattfand, gilt als Wegweiser, wohin der Weg der Unterhaltungselektronik in den nächsten Jahren führt.
Eine Attraktion der Messe war etwa das 360-Grad-Display von Sony. Dabei handelt es sich um einen Zylinder mit 13 Zentimeter Durchmesser und einer Höhe von 27 Zentimetern, in dem ein dreidimensionales Bild projiziert wird, das von allen Seiten betrachtet werden kann. Im Innern arbeiten Leuchtdioden, die Farbtiefe liegt bei 24 Bit und die Auflösung bei derzeit noch mageren 96x128 Pixeln – Wachstumspotential ist wahrscheinlich vorhanden. Das Display soll dereinst im Shopping-Bereich, für Medizin-Anwendungen oder als 3D-Bilderrahmen zum Einsatz kommen.
Deutlich näher an der Serienreife ist Toshibas neuster Fernseher-Wurf mit der Bezeichnung Cell Regaza, der noch in diesem Jahr für rund 12’000 Franken in Japan erhältlich sein wird. Toshiba spricht von einer Revolution wie bei der Einführung des Farbfernsehens, welche der TV auslösen wird. Die Auflösung des Fernsehers mit integriertem Cell-Prozessor (findet sich auch in Sonys PS3) liegt bei 3840x2160 Bildpunkten, Inhalte werden von der CPU auf diese Auflösung hinaufgerechnet. Im Fernseher drin ist zudem ein Blu-ray-Player und 1 TB Speicher.
Panasonic präsentierte derweil einen 3D-Full-HD-Plasmafernseher mit 50-Zoll-Diagonale, der nächstes Jahr erscheinen soll. Zusammen mit dem TV werden auch leichtere 3D-Brillen in hübscherem Design versprochen. Preise wurden noch nicht genannt.
Mitsubishi dagegen rückte mit dem Preis für den LaserVue, einen 3D-fähigen Rückprojektor mit 65-Zoll-Diagonale, heraus. Er soll rund 7000 Dollar kosten.



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