Bechtle jubiliert mit Rekordumsatz

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2008/06
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7. April 2008 - Das deutsche IT-Dienstleistungs- und Handelsunternehmen feiert im 25. Geschäftsjahr das erfolgreichste Ergebnis seit Bestehen und wächst kräftig.
Der Bechtle-Konzern hat das Geschäftsjahr 2007 mit einer Rekordbilanz beendet. Der Umsatz stieg um 160 Mio. Euro auf rund 1,38 Mrd. Euro und liegt damit gut 13% über dem Vorjahr. Das deutsche IT-Dienstleistungs- und Handelsunternehmen feiert im 25. Geschäftsjahr das erfolgreichste Ergebnis seit Bestehen. Mit 59,0 Mio. Euro lag das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) um 28,7% über dem Vorjahr. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 4,3% (Vorjahr: 3,8%).
Im Segment IT-Systemhaus erwirtschaftete Bechtle 2007 einen Umsatz von 885,8 Mio. Euro und lag damit 8,4% über dem Vorjahr. Organisch wuchs der Umsatz im Systemhaus-Segment um 4,6%. Grund für die positive Entwicklung waren gute Konjunktur und Kosteneinsparungen durch das Zusammenlegen von Standorten (in der Schweiz wurden die Standorte Frauenfeld und Thalwil geschlossen), die bessere Produktivität sowie der gestiegene Anteil von IT-Dienstleistungen.
Das Segment IT-E-Commerce ist aber weiterhin der Wachstumstreiber. Der Umsatz stieg um 23,5% auf 497,7 Mio. Euro. Den Grossteil der E-Commerce-Erlöse erzielte Bechtle ausserhalb Deutschlands. Zum 31. Dezember 2007 waren im Bechtle-Konzern 4250 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Schweizer Systemhäuser in Bern, Regensdorf und Dübendorf trugen 26’000 Franken, 851’000 Franken und 804’000 Franken zum Gewinn bei. Bechtle St. Gallen sitzt mit 1,8 Mio. Franken Verlust in Problemen. Gate Informatic in Ecublens verdiente 278’000 Franken, das 2007 übernommene Systemhaus Coma Services leis­tete bereits einen Gewinn von 4,9 Mio. Franken. ARP Datacon trug 13,6 Mio. Franken zum Konzerngewinn bei, Comsoft direct seinerseits 2,8 Mio. Franken Gewinn. Bechtle direct in Gland kam auf 263’000 Franken Profit.

Standort Liestal neu in Reinach

Bechtle hat den Geschäftsteil des IT-Systemhauses Bechtle Liestal am Standort der Tochterfirma Bechtle IT Services in Reinach zusammengezogen. Ab Mai geht es los. «Wir wollen die Synergien in Reinach besser nutzen», sagt René Regez, Geschäftsführer von Bechtle Schweiz, gegenüber IT Reseller. «Bechtle Reinach und Bechtle IT Services werden selbständig weitergeführt», so Regez. Von Reinach aus werden die Systemhaus-Kunden (ohne die Grosskunden) in der Nordwestschweiz betreut, dafür werden noch weitere Leute gesucht.
In Liestal hat die Mehrzahl der Mitarbeitenden vor wenigen Wochen für einen Eklat gesorgt, als sie am gleichen Tag die Kündigung einreichten und zur neuen Niederlassung von Steffen Informatik überliefen. Steffen Informatik in Liestal startete mit 30 Mitarbeitenden.
Laut Regez wurden viele Mitarbeiter abgeworben. «Das hat mit Business-Ethik nicht mehr viel zu tun», so Regez. Er könne für die Kündigungen noch Verständnis aufbringen, falls sich die Firmen-Philosophie der ehemaligen Delec nicht mit der Bechtle-Philosophie vereinbaren lasse. «Aber auf die Art und Weise, wie die Sache zustande- gekommen ist, kann es nur Verlierer geben», sagt Regez.
«Ich kann den Schaden schwarz auf weiss aufzeigen, die Sache ist schlecht alle», ist der Schweizer Geschäftsführer überzeugt. Bechtle in Liestal geht auf die Firma Delec Liestal zurück, die 2005 von Bechtle übernommen wurde. Anfang Jahr wurde in Liestal das Abacus-Geschäft abgestossen. (Marco Rohner)

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