Fotomarkt Schweiz: Preise im Sinkflug

Fotomarkt Schweiz: Preise im Sinkflug

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2008/05 – Seite 1
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25. März 2008 - Die Preise für digitale Kompakt- und Spiegelreflexkameras sinken seit fünf Jahren. Nach einem Umsatz-Plus im Jahr 2007, schrumpfen in diesem Jahr sowohl die Umsätze als auch in gewissen Bereichen die Stückzahlen.
Fotomarkt Schweiz: Preise im Sinkflug
Aufgrund immer weiter sinkender Preise im Schweizer Fotomarkt, besonders im Bereich digitaler Spiegelreflex-Kameras, werden die Umsätze mit Kameras und Zubehör bereits in diesem Jahr zurückgehen und ab 2009 noch weiter schrumpfen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Erhebung zum Schweizer Fotomarkt des Marktforschungsunternehmens IHA-GfK. Die Umsätze im Gesamtfotomarkt (Image Displays, Speicherkarten, analoge, digitale Kompakt- und Spiegelreflexkameras) sollen bereits in diesem Jahr um 3 Prozent, ab 2009 um 9 Prozent zurückgehen.

Kompakt runter, Spiegelreflex rauf

Der Höhepunkt für digitale Kompaktkameras nach Stückzahlen wurde im letzten Jahr mit 822’000 verkauften Geräten erreicht. Wobei der Umsatz aufgrund sinkender Preise seit 2005 bereits leicht bergab geht. 2005 lag er bei 321 Mio. Franken, 2007 wurden noch 294 Mio. Franken mit digitalen Kompaktkameras erwirtschaftet. Für 2008 und 2009 gehen die Analysten von 261 beziehungsweise 233 Mio. Franken Umsatz aus.
Die Verkäufe von digitalen Spiegelreflexkameras werden in diesem Jahr sowohl nach Stückzahlen als auch vom Umsatz her betrachtet noch etwas zunehmen. Für 2008 prognostizieren die Marktforscher einen Verkauf von 110’000 Stück zu einem Umsatz von 157 Mio. Franken. Damit dürfte auch in diesem Bereich der Markt gesättigt sein und laut IHA-GfK 2009 bereits 5000 Spiegelreflexkameras weniger verkauft werden. Auch hier sinken die Preise weiter. Kostete eine entsprechende Kamera 2003 noch durchschnittlich 2750 Franken, war sie drei Jahre später bereits für 1595 Franken zu haben. Bis 2009 soll der Durchschnittspreis auf 1390 Franken fallen. Die Umsätze mit analogen Kameras werden auf 3 Mio. Franken in den Keller fallen.
 
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