SAS gibt im Channel Gas

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2008/05 – Seite 1
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25. März 2008 - Der grösste Business-Intelligence-Anbieter der Welt entdeckt den Mittelstand für sich. Um die neue Zielgruppe zu bedienen, setzt SAS auf zusätzliche Partner.
In letzter Zeit betrafen Meldungen über Business Intelligence (BI) in ers­ter Linie BI-Firmen, die entweder von Oracle, SAP oder IBM gekauft wurden. Der grösste BI-Anbieter, SAS Institute, konnte sich diesem Trend bislang entziehen und ist heute das grösste Softwarehaus in Privatbesitz. Jim Goodnight, der das Unternehmen 1976 in North Carolina gründete, hält die Zügel noch immer in der Hand.
In den beiden Niederlassungen in Genf und Zürich beschäftigt SAS momentan rund 40 Mitarbeiter. «Bis zum Ende des Jahres sollen es 47 sein», so Markus Grau, Alliances & Channel Manager bei SAS Schweiz. Kein leicht zu erreichendes Ziel angesichts der aktuellen Arbeitsmarktsituation.

Der Gründer sitzt am Ruder

Leichter als neue Mitarbeiter findet SAS neue Kunden. Lag der Umsatz 2006 noch bei 1,9 Mrd. Dollar, ein Jahr später waren es 2,15 Mrd. Dollar. «Kein anderer Hersteller bietet wie wir alle Komponenten der BI-Prozesskette an», begründet Grau den Erfolg. Als einziger Anbieter ist SAS denn auch in allen «Magic-Quadranten» des Marktforschungsunternehmens Gartner vertreten - von Datenintegration und -management über Reporting und Analyse bis hin zur grafischen Aufbereitung. «Die Stärke von SAS liegt auch darin begründet, dass wir in privater Hand sind», ist Grau überzeugt. Keiner der Konkurrenten würde wie SAS 21 Prozent des Umsatztes in die Produktentwicklung stecken.
«Unser Produkt hat den präzisesten Forecast», so Markus Grau. Es handle sich um ein selbstlernendes System, das die Konsequenzen von Handlungen in der Vergangenheit bei neuen Situationsbeurteilungen berücksichtigt und das «teilweise in Echtzeit», wie er sagt.
 
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