Viele Projekte, tiefe Margen, kein Personal

Viele Projekte, tiefe Margen, kein Personal

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2008/04 – Seite 1
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10. März 2008 - 2007 konnten sich viele Businesssoftware-Hersteller über wachsende Umsätze freuen und auch in diesem Jahr zeigen sie sich optimistisch. Der Schuh drückt dennoch an diversen Stellen: Die hohe Arbeitsbelastung gefährdet die Qualität,die Lizenzpreise gehen zurück und gutes Personal ist rar. Die Branchenmesse Topsoft soll neue Kunden bringen.
Viele Projekte, tiefe Margen, kein Personal
Die Frühjahrs-Topsoft steht vor der Tür und die Schweizer Business-Software-Szene präsentiert sich dem Publikum. Business Intelligence (BI) heisst das neue Zauberwort. Weitere heisse Themen sind wie auch schon im vergangenen Jahr die Bereiche Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Resource Planning (ERP) und Dokumenten-Management-Systeme (DMS).
Laut einer Studie des IT-Beratungsunternehmens Capgemini setzten 100 befragte IT-Verantwortliche aus der Schweiz, Deutschland und Österreich Investitionen in Business-Intelligence auf den dritten Platz ihrer Prioritätenliste, direkt hinter dem Dauerbrenner Sicherheit und dem Infrastruktur- und Service-Management. ERP folgt auf Rang fünf und CRM erreichte den sechsten Rang. Positives gibt’s auch von Seiten der Budgetplanung zu berichten: Für das laufende Jahr rechnen rund 58 Prozent der IT-Entscheider mit steigenden Pegelständen in ihren Kassen.

Margen unter Druck

Eine bittere Pille gibt es allerdings dennoch zu schlucken: Capgemini kommt auch zum Schluss, dass der Anteil der Budgets, welcher für Innovationen zur Verfügung steht, von Jahr zu Jahr schrumpft. Mittlerweile betrage er noch rund 22 Prozent der Geldmittel. Die Folge davon seien Kos­teneinsparungen mittels Standardisierung und Outsourcing. Diese Tatsache bekommen auch viele Teilnehmer einer IT-Reseller-Umfrage unter Schweizer Business-Software-Herstellern zu spüren: Trotz Aufträgen im Überfluss leiden viele von ihnen unter steigendem Konkurrenzdruck - insbesondere seitens der grossen Anbieter - und fallenden Preisen. «Wir müssen in Zukunft noch schneller und günstiger werden», bekräftigt auch Daniel Lütscher, Geschäftsführer von Experteam.
 
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