SQL auf dem Weg in die Zukunft

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2007/13
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16. Juli 2007 - Die vor 20 Jahren gegründete Zuger SQL AG wurde an die österreichische Infoniqa-Gruppe verkauft.
SQL auf dem Weg in die Zukunft
Die Zuger SQL AG hat aktiv nach einem Käufer gesucht und nach einem, wie es heisst, «intensiven Auswahlprozess, in dem mehrere potentielle Investoren geprüft wurden», sich für die österreichische Infoniqa-Gruppe entschieden. Infoniqa übernimmt SQL zu hundert Prozent. Die Firma soll der Gruppe als zentraler Standort in der Schweiz dienen und weiter ausgebaut werden. Das Infoniqa-Firmenkonglomerat ist in der Schweiz bereits mit einer Minderheitsbeteiligung an Kendox präsent.
Mit dem Verkauf der Firma schlägt SQL also ein neues Kapitel in der beinahe zwanzigjährigen Firmengeschichte auf. Gemäss Managing Director Urs Tschudin (Bild) hat man nämlich aktiv nach einer Nachfolgeregelung gesucht, da die SQL-Gründer nur noch im Verwaltungsrat aktiv waren. Im Hinblick auf einen langfristigen Fortbestand der Firma und aufgrund der Tatsache, dass eine weitere Konsolidierung der IT-Branche zu erwarten sei, erachte man die Bindung an eine grössere Gruppe als die richtige Lösung. Tschudin: «Wir sind zu gross, um klein zu sein, und zu klein, um gross zu sein.» Tschudin selbst hat sich verpflichtet, für mindestens weitere drei Jahre an Bord zu bleiben.
Der Name SQL will Infoniqa vorläufig noch so stehen lassen, spätestens bei dem angepeilten Börsengang wird die traditionsreiche Zuger IT-Firma dann aber ein neues Firmenschild installieren müssen.
Die 2006 von der Venture-Capital-Firma Gamma Capital Partners gegründete Infoniqa beschäftigt mittlerweile 160 Mitarbeitende und gibt einen konsolidierten Umsatz von 25 Mio. Euro an. Ziel der Gruppe ist es, durch weitere Übernahmen bis im Jahr 2010 zu einem Anbieter in West- und Osteuropa mit 100 Mio. Euro Umsatz zu mutieren. «Ich bekomme jeden Tag mindestens ein Verkaufsangebot von IT-Firmen auf den Tisch», sagt Infoniqa-CEO Manfred Terzer im Gespräch mit IT Reseller. Für SQL habe man sich unter anderem entschieden, weil Infoniqa noch nicht im Bereich Information Management, dem Kerngebiet der SQL, tätig ist.
Für die 1988 gegründete SQL ergibt sich durch den Verkauf der Firma eine Wachstumsperspektive, soll doch laut Terzer das Schweizer Geschäft durch weitere Übernahmen ausgebaut werden. SQL machte laut Angaben letztes Jahr mit Software und Dienstleistungen in den Bereichen Datenverfügbarkeit, Archivierung, Systemintegration und Sicherheit rund 8 Mio. Euro Umsatz. (mh)

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