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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2007/11
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18. Juni 2007 - Der neue Weblogic Event Server von Bea Systems zielt darauf ab, in C und C++ programmierte Werkzeuge durch javabasierte Versionen zu ersetzen.
Bea Systems geht in den EDW (Event Driven Architectures)-Markt: Der neue Weblogic Event Server verbindet die Vorzüge eines Event Servers mit serviceorientierten Architekturen. Als erster Java-Applikationsserver bietet er Complex Event Processing (CEP), grosse Volumen an Streaming Data, Real-Time Response und event-basierte serviceorientierte Architekturen in Java-Umgebungen. Wie der Hersteller sagt, konnten diese Prozesse bisher in Java-Umgebungen nicht in Echtzeit durchgeführt werden.
Der Weblogic Event Server wendet Regeln auf unterschiedliche Muster und Entwicklungen an. Dies gibt Unternehmen die Fähigkeit zur Modellierung, Identifizierung, Vorausschau und zur sofortigen Reaktion auf geschäftliche Herausforderungen. Der Event Server soll sich ohne Modifikation von bestehenden oder geplanten SOA-Infrastrukturen als Ergänzung integrieren lassen. Ausserdem bietet Weblogic Event Server XTP Support für Real-Time Response und ermög­licht so die Einhaltung von Service Level Agreements.
Das Produkt basiert auf der microService Architecture (mSA), der Basis-Architektur von Bea SOA 360° mit den Produktfamilien Aqualogic, Weblogic und Tuxedo. Er unterstützt Java- Programmierung, das Spring Framework und EPL (Event Processing Language). Die Komponentenarchitektur ist offen und ausbaufähig für Entwicklungen von Dritten.

Anwendungsmöglichkeiten

Bea sieht den Einsatz des Event Servers vor allem in Kombination mit Bea Weblogic Virtual Edition und Bea Weblogic Real Time. Die grossen Datenvolumen (bis zu 50’000 Ereignisse pro Sekunde), welche der Event Server verarbeiten kann, und die Echtzeit-Analysen sollen es beispielsweise Fluggesellschaften ermöglichen, die Auswirkungen von Wetterbedingungen auf dem aktuellen Flugplan zu berechnen und so allfällige Verzögerungen vorherzusehen und einzuplanen. Der Server könnte aber auch dazu eingesetzt werden, grosse Firmennetze zu überwachen und dafür zu sorgen, dass den Anwendungen je nach Nachfrage Speicherplatz bereitgestellt wird.
Zurzeit läuft die Public Beta Phase. Noch in diesem Sommer soll der Weblogic Event Server auf den Markt kommen. Für den gleichen Zeitpunkt ist auch die Version 2.0 von Weblogic Realtime angekündigt, welche die bisherige Latenzzeit von 30 Millisekunden deutlich unterbieten soll. (fis)

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