Zweimal Schweizer Technologie für die Welt

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2007/11
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18. Juni 2007 -
Gleich zwei auf VoIP spezialisierte Züricher Unternehmen konnten letzte Woche einen Erfolg verbuchen: Die Entwickler von Media-Streams.com haben dabei den ganz grossen Coup gelandet. Die Software für Internet­telefonie der Zürcher wird in Kürze in jedem Microsoft-Office-Paket auf der ganzen Welt enthalten sein. Mittels dieser Software - es muss nur noch das Internettelefon an den Computer angehängt werden - kann man mit einem Mausklick telefonieren. Eine herkömmliche Telefonleitung ist dann nicht mehr nötig. Auch entsprechende Telefonapparate, in denen Microsoft Office bereits integriert ist, sollen in Kürze auf den Markt kommen. Per Fingerabdruckscan hat man so ­Zugriff auf seine gesamten Adressdaten. Der einstige Start-up Media-Streams.com hat globale Internetgeschichte geschrieben. Die kleine Zürcher Softwarebude erregte mit ihrer softwarebasierten VoIP-Telefonzentrale Ephone 2005 das Interesse von Microsoft-Chef Bill Gates. Vom Produkt überzeugt, kauften die Redmonder das Unternehmen kurzerhand auf, die Firmengründer wurden über Nacht zu Millionären. Die 20 Entwickler blieben aber am Zürcher Sitz, von wo sie heute noch täglich ihre Ideen ­direkt ans Headquarter von Microsoft übermitteln. Das neue Microsoft Office mit der Software der Zürcher wird in Europa im Oktober eingeführt.
Das auf VoIP spezialisierte Zürcher Unternehmen Amitelo konnte einen Grossauftrag der staatlichen marokkanischen Telekomgesellschaft Maroc Télécom an Land ziehen. Success Technology, die in Casablanca ansässige Tochter von Amitelo, wird jährlich mehrere hunderttausend ADSL-Modems und -Routers an den Telcokonzern liefern.
Die Geräte werden in Asien produziert und nach den Wünschen von Maroc Télécom vorkonfiguriert und schlüsselfertig für den Einsatz beim Endkunden ausgeliefert. Maroc Télécom wird in naher Zukunft auch ADSL2+ anbieten, wobei die Amitelo-Geräte zum Einsatz kommen sollen.
Das gesamte Auftragsvolumen beläuft sich auf drei Millionen Euro pro Jahr. Zudem wird sich voraussichtlich ein Wartungsvertrag über fünf Jahre anschliessen, der Reparatur, Austausch sowie periodische Hard- und Software-Updates enthält. (sk)

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