Auf ein Neues, Amiga-Fans!

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2002/22 – Seite 1
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16. Dezember 2002 - Der gute alte Multimedia-PC ist aus dem Grabe auferstanden, vorerst aber nur mit Linux erhältlich.
Bill McEwen von Amiga Inc. Ben Hermans von Hyperion und Alan Redhouse von Eyetec verkünden auf der Amiga-Website (www.amiga.com), dass die Wiedergeburt des Amiga offiziell auf der Cebit Hannover im März stattfinden werde. Die drei betonen aber gleich, dass dies nicht die offizielle Lancierung von AmigaOS 4 bedeute, sondern nur, dass das neue Betriebssystem dem Publikum vorgestellt werde.
Der Multimedia-PC Amiga geniesst unter seinen Anhängern auch nach längerer Absenz noch immer Kultstatus. Doch die Gefühle der Fans waren in den vergangenen Jahren oft einem Wechselbad ausgesetzt. Commodore musste 1995 Konkurs anmelden und Amiga wurde an Escom verkauft.
Zwei Jahre später war auch Escom pleite. Amiga ging an Gateway, die erklärte, neue Amiga-Modelle bauen zu wollen. Zu sehen war davon nie etwas. Zur Jahrtausendwende gingen die Rechte an Amiga Development, nunmehr Amiga Inc. über und deren Chef, Bill McEwen, verkündete: «Jetzt können wir den Job beenden, der vor 15 Jahren begonnen wurde.» Im Frühjahr 2002 schliesslich kündigte er den neuen Amigaone und AmigaOS 4 an.
Doch Amiga-Fans sind das Warten gewohnt. So liessen sie sich auch nicht verdriessen, dass McEwen anfangs Dezember die Teilnahme an der «Amiga + Retro Computing 2002» absagte und keiner der Entwickler des neuen AmigaOS in Aachen anwesend war.
Immerhin ist die Hardware des AmigaOne seit November lieferbar. Zwei Exemplare waren auf der Messe zu sehen. Da jedoch das neue Amiga-Betriebssystem, das von Hyperion (www.os4.hyperion-software.com) entwickelt wird, auf sich warten lässt, liefen die Maschinen unter Linux.

Mit AmigaOS 4 ist laut Hyperion nicht vor 2003 zu rechnen.

 
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