Kostendruck spaltet europäischen Business-Notebook-Markt
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Kostendruck spaltet europäischen Business-Notebook-Markt

Beim Kauf von Business-Notebooks driften die Anforderungen in Europa auseinander: Während preisbewusste Unternehmen verstärkt zu Modellen mit wenig Arbeitsspeicher greifen, investieren andere gezielt in leistungsfähige Geräte.
8. Oktober 2026


Der Kostendruck prägt weiterhin den europäischen Markt für Business-Notebooks. Wie aktuelle Zahlen der Analysten von Context für August 2026 zeigen, entfielen in den fünf grössten europäischen Märkten 25 Prozent der über Retail-Ketten verkauften Geräte auf Modelle mit lediglich 8 GB Arbeitsspeicher. Bei Small and Medium Resellers (SMR) lag der Anteil bei 20 Prozent. Laut Context akzeptieren Unternehmen zunehmend niedrigere Spezifikationen, um die Anschaffungskosten zu begrenzen. Diese Entwicklung steht jedoch im Gegensatz zum steigenden Speicherbedarf moderner Software, insbesondere im Zuge von KI-Funktionen, die direkt auf den Geräten ausgeführt werden.

Gleichzeitig wächst am oberen Ende des Marktes die Nachfrage nach leistungsfähigeren Systemen: Geräte mit 32 GB RAM machten zwar nur 14 Prozent der verkauften Stückzahlen aus, waren aber für 25 Prozent des Umsatzes verantwortlich. Das grösste Segment bleiben jedoch Modelle mit 16 GB RAM.


Beim Preis zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Vertriebskanälen. 32-GB-Notebooks kosteten bei Resellern im Durchschnitt 1514 Euro, gegenüber 1294 Euro im Retail. Context erwartet, dass sich die Zweiteilung des Marktes fortsetzt, sofern der Kostendruck bei Komponenten anhält. (sta)


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