Der dänische Identity-Governance-Anbieter Omada gibt die Übernahme von EmpowerID bekannt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll die Technik des Nezugangs in die eigene Plattform integriert werden und die im Juni angekündigte Lösung für die Verwaltung von KI-Agenten ergänzen.
EmpowerID hat eine Plattform entwickelt, mit der sich Berechtigungen für Menschen, Anwendungen und KI-Agenten gemeinsam verwalten lassen. Bei KI-Agenten können Unternehmen festlegen, auf welche Systeme und Werkzeuge sie zugreifen und welche Aktionen sie ausführen dürfen. Die Zugriffsanfragen werden während des Betriebes geprüft und lassen sich bei Bedarf unmittelbar blockieren.
"KI-Agenten agieren bereits schneller in Unternehmenssystemen, als die meisten Sicherheitsteams sie verfolgen können" sagt Omada-CEO Jakob H. Kraglund. Durch die Übernahme könne Omada nicht nur aufzeigen, worauf die Agenten Zugriff haben, sondern diese auch stoppen, sobald sie festgelegte Grenzen überschreiten.
EmpowerID-Mitgründer und CEO Patrick Parker wechselt im Zuge der Übernahme als Chief Innovation Officer zu Omada und soll die Integration der Technologie begleiten. "Wir haben EmpowerID entwickelt, um Identitäten auf einer einzigen Plattform zu verwalten, die jeden menschlichen und KI-Agenten steuert und in Echtzeit nachweist, was jeder Einzelne tun darf. Mit Omada bauen wir auf dieser Grundlage weiter auf und bieten sie Unternehmen in einem Umfang an, den wir allein nicht hätten erreichen können." so Parker.
(dow)