Bitdefender hat mit Gravityzone AI Visibility and Control eine Erweiterung seiner Sicherheitsplattform Gravityzone vorgestellt. Die neue Lösung soll Unternehmen und Managed Service Providern helfen, den Einsatz von KI-Anwendungen durch Mitarbeitende zu überwachen und damit verbundene Sicherheitsrisiken zu reduzieren. Im Fokus steht insbesondere sogenannte Shadow AI, also die Nutzung von KI-Werkzeugen ohne Wissen oder Genehmigung der IT-Abteilung.
Die neue Lösung nutzt den bestehenden Gravityzone-Agenten, um KI-Anwendungen innerhalb der IT-Umgebung aufzuspüren. Erfasst werden unter anderem Chatbots, lokal betriebene Large Language Models (LLMs), Programmierassistenten, autonome KI-Agenten, Model Context Protocol (MCP) Server sowie KI-gestützte SaaS-Anwendungen. Erkannte Anwendungen bewertet die Lösung anschliessend hinsichtlich ihres Risikos.
Über die bestehenden Funktionen zur Anwendungskontrolle und Webfilterung lassen sich anschliessend Richtlinien durchsetzen, um bestimmte KI-Werkzeuge zuzulassen, einzuschränken oder vollständig zu blockieren. In Verbindung mit Gravityzone PHASR kann die Lösung zudem das Verhalten von KI-Agenten analysieren und Sicherheitsmassnahmen dynamisch an deren Aktivitäten anpassen.
Bitdefender bietet AI Visibility and Control als Zusatzmodul seiner bestehenden Gravityzone-Plattform an. Unternehmen sollen damit KI-bezogene Risiken innerhalb ihrer bisherigen Sicherheitsinfrastruktur verwalten können, ohne eine separate Lösung einführen zu müssen. Ziel ist es laut Hersteller, die Prävention zu stärken und potenzielle Angriffsflächen frühzeitig zu reduzieren.
(sta)