HPE will Kunden und Partnern in einem volatilen Markt mehr Planungssicherheit bieten und ändert dafür seine Vertragsbedingungen. Wie das Unternehmen gegenüber "crn.com" erklärte, garantiert der Hersteller künftig die angebotenen Preise für Compute-, Storage- und Greenlake-Flex-Geschäfte mit einem Nettowert von weniger als einer Million US-Dollar. Das geht laut dem
Bericht aus einem internen Schreiben an das Sales-Team von HPE hervor.
Damit fällt eine erst im Februar eingeführte Vertragsklausel weg, die es dem Anbieter erlaubte, Preise bis zum Zeitpunkt der Auslieferung anzupassen. Laut Simon Ewington, Senior Vice President Worldwide Channel and Partner Ecosystem bei
HPE, betrifft die neue Regelung den Grossteil der Transaktionen. Der bei der Offerte genannte Preis sei damit auch der Preis, den Kunden tatsächlich bezahlen müssten. Zwischen Bestellung und Auslieferung soll es keine nachträglichen Preisanpassungen mehr geben.
Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund stark steigender Speicherpreise und verzögerter Lieferungen in der IT-Industrie. Nach Angaben von HPE haben Wettbewerber ihre Preise bei einzelnen Geschäften teilweise erst bei der Auslieferung angepasst – in Extremfällen sollen sich ursprünglich genannte Partnerpreise dabei verdoppelt haben. Mit der neuen Regelung wirkt der Hersteller entsprechenden Massnahmen entgegen. Ewington betont jedoch, dass die neue Preisgarantie nicht als Zeichen für ein Ende der Speicherkrise zu verstehen sei.
(sta)