Nothing weist Gerüchte zu Stellenabbau und Marktrückzug zurück
Quelle: Nothing

Nothing weist Gerüchte zu Stellenabbau und Marktrückzug zurück

Einem Medienbericht zufolge soll sich Smartphone-Hersteller Nothing aus einem Dutzend Länder zurückziehen und massiv Stellen abbauen. Nothing widerspricht den Darstellungen allerdings vehement, auch wenn es tatsächlich zu einem Stellenabbau gekommen ist.
29. Juli 2026


Smartphone-Newcomer Nothing soll sich aus rund einem Dutzend Märkten weltweit zurückziehen – unter anderem aus Japan, Teilen Europas und dem Mittleren Osten. Ausserdem soll die Zahl der Mitarbeitenden weltweit um 30 bis 40 Prozent reduziert werden. Dies berichtet die Plattform "Digit.in" in einer Exklusivstory unter Berufung auf mehrere, nicht näher benannte Quellen. Weiter heisst es, dass in der F&E-Abteilung in London und in China ebenfalls bis zu 50 Prozent der Stellen abgebaut werden sollen, und dass sich das Nothing Phone (4B) bis heute lediglich rund 20'000-mal weltweit verkauft hat, während die Modelle Nothing (4a) und (4a) Pro zusammen rund 150'000-mal verkauft wurden. 2025 habe das Unternehmen weltweit noch rund 2 Millionen Geräte verkaufen können, nun aber spüre Nothing als Hersteller im Low- und Midrange-Bereich die Preissteigerungen für Speicher besonders stark.

Nothing allerdings widerspricht dem Bericht nun vehement. Mitgründer Akis Evangelidis lässt via X verlauten, bei dem Artikel handle es sich um Fake News, man schliesse keine Märkte und das Phone (4b) habe sich am ersten Tag alleine fast 30'000-mal verkauft. Korrekt sei, dass es innerhalb der Teams zu einer Reorganisation komme, um sich auf die nächste Wachstumsphase vorzubereiten. Zudem würden einzelne Länder zu regionalen Hubs zusammengefasst, um die Effizienz zu steigern. Diese Veränderungen hätten auch Einfluss auf einzelne Positionen gehabt, wobei man keine Details dazu teilen könne. Evangelidis bestätigt einen Stellenabbau, die im Bericht genannten Zahlen seien allerdings viel zu hoch, und man rufe die Medien dazu auf, sich an die Fakten zu halten und die journalistische Integrität sicherzustellen.


Für die Schweiz lässt Nothing auf Anfrage verlauten, dass man hierzulande weiterhin aktiv bleibe und es somit keine Rückzugspläne gebe. (mw)


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?

GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER