Microsoft hat den Ausbau der strategischen Partnerschaft mit dem französischen KI-Start-up
Mistral angekündigt. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau der KI-Infrastruktur in Europa sowie die Integration weiterer Mistral-Modelle in Microsofts KI-Plattformen. Im Rahmen der Zusammenarbeit will
Microsoft einen Teil der neuen GPU-Infrastruktur von Mistral in Europa nutzen. Mistral erweitert dafür seine Rechenkapazitäten mit Tausenden Nvidia-Vera-Rubin-GPUs. Microsoft spricht von einer Investition in Milliardenhöhe, die den Ausbau der europäischen KI-Infrastruktur unterstützen und zusätzliche Kapazitäten für Cloud- und KI-Dienste schaffen soll.
Zudem sind die Modelle Mistral Medium 3.5 und OCR 4 neu über Microsoft Foundry verfügbar. Mistral Medium 3.5 steht ausserdem in Microsoft Copilot Studio bereit. Unternehmen sollen die Modelle sowohl in der Azure-Cloud als auch in Azure-Local-Umgebungen einsetzen können, und zwar sowohl in cloudbasierten Installationen als auch in vollständig vom Internet getrennten Systemen. Damit richten sich Microsoft und Mistral insbesondere an Unternehmen und Organisationen aus regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Industrie oder kritischer Infrastruktur. Diese sollen KI-Anwendungen entwickeln und betreiben können, ohne auf eine einheitliche Entwicklungs- und Betriebsumgebung verzichten zu müssen. Darüber hinaus wollen Microsoft und Mistral ihre gemeinsame Marktbearbeitung ausbauen und Kunden mit Proof-of-Concepts, Azure-Guthaben und Workshops bei der Einführung von KI-Lösungen unterstützen.
(mw)