Zscaler plant die Übernahme von Symmetry Systems, kalifornischer Anbieter für sogenanntes Identity Mapping und Datenzugriff im KI-Bereich. Mit dem Access Graph von Symmetry Systems lässt sich abbilden, wie menschliche und nicht-menschliche Identitäten, Applikationen und Daten unternehmensweit miteinander vernetzt sind. Dieser erfasst Zugriffsprotokolle aus SaaS-Anwendungen, Public-Cloud-Diensten, Datenspeichern und KI-Systemen und korreliert sie mithilfe von KI, um zu verdeutlichen, welche Identitäten wie auf welche Daten zugreifen. Denn Transparenz sei laut Zscaler für Sicherheitsteams essenziell, um die Kommunikation von KI-Agenten mit Anwendungen, Daten und untereinander zu verwalten.
"Da Unternehmen KI rasch einführen, lässt sich das alte Regelwerk für die Zugriffssteuerung, das auf User und Verzeichnissen basiert, nicht auf Millionen von KI-Agenten skalieren", sagt Jay Chaudhry, CEO von
Zscaler. Mit Symmetry Systems könne Zscaler über den Access Graph abbilden, wie jede Identität, jede Anwendung und jede Datenquelle unternehmensweit miteinander verbunden ist. "Diese grundlegende Transparenz nutzt die Zero-Trust-Exchange-Plattform, um die Kommunikation zwischen Agenten und Anwendungen sowie zwischen Agenten untereinander hochskalierbar zu steuern und Kunden die Kontrolle zu geben, die sie für den sicheren Einsatz von KI benötigen."
Vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen soll die Transaktion bereits in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Zu den finanziellen Rahmenbedingungen des Deals haben die beiden Unternehmen keine Angaben gemacht.
(sta)