Die Löhne im Schweizer Channel sind gestiegen
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Die Löhne im Schweizer Channel sind gestiegen

Die grosse Lohnumfrage von «IT Reseller», die 2026 zum ersten Mal nach 2020 wieder durchgeführt wurde, zeigt: Das Lohnniveau im Schweizer ICT-Channel hat in den letzten Jahren deutlich angezogen. So liegt der durchschnittliche Brutto-Jahreslohn 2026 bei 130’306 Franken und damit rund 13’000 Franken höher als noch 2020. Hinzu kommt ­aktuell ein Bonus von durchschnittlich 15’240 Franken. Die grössten Lohnhebel bleiben ­Hierarchiestufe, Arbeitgebertyp und Ausbildung.

Artikel erschienen in IT Reseller 2026/05

   

Der durchschnittliche Brutto-Jahreslohn im Schweizer ICT-Channel liegt 2026 bei 130’306 Franken. Hinzu kommt ein durchschnittlicher Bonus von 15’240 Franken. Dies zeigt die grosse Lohnumfrage, die «IT Reseller» vom 24. Februar bis 15. April 2026 durchgeführt hat und an der 247 Personen teilgenommen haben.

Die letzte Lohnumfrage im Schweizer ICT-Channel hatte «IT Reseller» im Jahr 2020 durchgeführt. Damals lag der durchschnittliche Jahreslohn bei 116’915 Franken und der Bonus bei 11’704 Franken, womit die Kompensationen in den vergangenen Jahren recht deutlich angezogen haben. Besonders interessant wird es in der Detailbetrachtung. Denn auch 2026 gibt es deutliche Unterschiede je nach Geschlecht, Hierarchiestufe, Arbeitgebertyp, Region, Alter, Erfahrung und Ausbildung.


Ein besonders markanter Befund zeigt sich wie schon vor sechs Jahren beim Vergleich zwischen den Geschlechtern. Männer verdienen im Schweizer Channel 2026 im Durchschnitt 133’953 Franken pro Jahr, Frauen kommen auf 106’886 Franken. Die Differenz beträgt damit gut 27’000 Franken. Auch beim Bonus zeigt sich ein klarer Unterschied: Männer erhalten im Schnitt 16’140 Franken, Frauen 6824 Franken. Die Umfragewerte machen damit deutlich, dass die Lohnschere zwischen Männern und Frauen im Schweizer Channel auch 2026 sichtbar bleibt. Gleichzeitig gilt es bei der Interpretation Zurückhaltung walten zu lassen. So ist der Anteil an Frauen, die als Fachmitarbeiterinnen ohne Führungsaufgabe oder im unteren Kader tätig sind, mit kumuliert 80 Prozent deutlich höher als bei den Männern (ca. 57%). Zudem sind anteilsmässig deutlich mehr Frauen als Männer in der Distribution tätig, wo wesentlich tiefere Löhne bezahlt werden als etwa bei Herstellern. Sprich: Ohne zusätzliche Segmentierung nach Pensum, Funktion oder Arbeitgebertyp lässt sich aus den Durchschnittswerten allein nicht ableiten, wie stark strukturelle Faktoren diese Differenz beeinflussen. Zudem ist der Frauenanteil unter den Umfrageteilnehmern mit 10,5 Prozent auch eher bescheiden.
Stimmen aus dem Channel
Die Umfrageteilnehmer hatten im Rahmen der Lohnumfrage 2026 zum Schluss noch die Möglichkeit, freiwillige einen Kommentar zum Thema Löhne im ICT-Channel abzugeben. Ein Blick auf die rege abgegebenen Kommentare zeigt: Viele Umfrageteilnehmer nehmen ihr Salär als nur bedingt marktgerecht wahr. Besonders häufig genannt werden stagnierende Löhne, schwieriger erreichbare Bonusziele und die Frage, ob Verantwortung und Vergütung noch im Gleichgewicht stehen. Einige Stimmen:

«Löhne stagnieren, die Kosten steigen stetig.»

«Der Aufgabenbereich und die Verantwortung stehen nicht unbedingt im Verhältnis zum Lohn.»

«Leider nicht marktgerecht. In der Branche wären eher 10’000 Franken mehr üblich.»

«OTE-Löhne (On-Target Earnings; also das Gesamtgehalt, wenn alle Ziele erreicht werden Anm.d.R.) werden zwar höher, aber es wird immer schwieriger, diese auch wirklich zu erreichen.»

«Es wird jedes Jahr härter, die Ziele zu erreichen. Ich erwarte eher einen schrumpfenden Lohn.»

«Der Lohn könnte höher sein, ist aber insgesamt in Ordnung – auch weil die Arbeitgeberattraktivität sehr hoch ist.»

Hohe Kaderlöhne

Wenig überraschend werden die höchsten Löhne weiterhin im oberen Kader beziehungsweise auf Stufe Geschäftsleitung bezahlt. Hier kommt man aufgrund der Umfrage auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von sage und schreibe 173’123 Franken. Das liegt deutlich über dem Wert von 2020, als die Kader-/GL-Löhne bei knapp 150’000 Franken lagen. Dazu kommt gemäss Umfrage 2026 ein durchschnittlicher Bonus von 19’840 Franken, was wiederum gut 7000 Franken unter dem Wert von 2020 liegt. Im mittleren Kader beziehungsweise auf Stufe Abteilungsleitung liegt der Durchschnittslohn gemäss Umfrage 2026 bei 135’574 Franken (2020: 128’758 Franken), der Bonus bei 18’543 Franken. Im unteren Kader beziehungsweise auf Stufe Bereichsleitung werden im Schnitt 127’828 Franken verdient (2020: 118’117 Franken), und der Bonus liegt bei 12’457 Franken.

Fachmitarbeiter ohne Führungsaufgabe kommen aktuell auf einen durchschnittlichen Jahreslohn von 120’903 Franken. Ihr Bonus beträgt im Schnitt 14’592 Franken. Gerade was den Lohn angeht, hat sich diese Hierarchiestufe im Vergleich zu vor sechs Jahren, als der Lohn bei durchschnittlich knapp 108’000 Franken lag, recht deutlich verbessert. Weiter lässt sich festhalten, dass die Hierarchiestufe auch 2026 der wichtigste Lohnhebel ist. Auffällig ist aber, dass die Unterschiede beim Bonus nicht in jedem Fall so deutlich ausfallen wie beim Fixlohn. Gerade im Vergleich zwischen Fachmitarbeitenden und dem unteren Kader liegen die Bonuswerte relativ nahe beieinander.


Betrachtet man bezüglich Bonuskriterien die Stufen oberes Kader/GL sowie mittleres Kader, so zeigt sich, dass der Bonus in knapp 60 Prozent der Fälle vom Unternehmenserfolg und bei gut 26 Prozent von der persönlichen Leistung abhängig ist. 14 Prozent erhalten auf diesen Stufen keinen Bonus. Etwas anders schaut die Situation auf den Stufen unteres Kader sowie Fachmitarbeitende aus, wo der Unternehmenserfolg nur noch in knapp 40 Prozent für den Bonus ausschlaggebend ist und knapp 30 Prozent keine Boni erhalten.

Hersteller zahlen am besten

Doch nicht nur die Hierarchiestufe ist lohnrelevant, sondern auch der Arbeitgebertyp und der Arbeitsort. Bei Zweitgenannten weist die Zentralschweiz in der aktuellen Umfrage mit 136’995 Franken den höchsten durchschnittlichen Jahreslohn aus. Dahinter folgt Zürich mit 134’802 Franken. Im Mittelland liegt der Durchschnittslohn bei 130’098 Franken. Deutlich tiefer liegen die Werte in der Nordwestschweiz mit 116’493 Franken sowie in der Ostschweiz mit 112’308 Franken. Dass Zürich im Schweizer Channel zu den Top-Regionen gehört, wenn es um Saläre geht, überrascht wenig. Bemerkenswert ist diesmal jedoch, dass in der vorliegenden Erhebung die Zentralschweiz beim Durchschnittslohn sogar knapp höher liegt. Doch auch bei diesem regionalen Vergleich gilt: Die Unterschiede sollten mit einer gewissen Vorsicht gelesen werden, da einzelne Regionen je nach Teilnehmerstruktur stärker schwanken können und Ausreisser nach oben (oder unten) mehr Gewicht haben. Dennoch deutet die Umfrage darauf hin, dass hohe Channel-Löhne längst nicht nur in Zürich bezahlt werden.

Wie schon in früheren Umfragen zeigt sich auch 2026 klar, dass der Arbeitgebertyp einen erheblichen Einfluss auf das Lohnniveau hat. Am meisten verdienen Mitarbeitende weiterhin bei den Herstellern. Dort liegt der durchschnittliche Jahreslohn bei 143’440 Franken. Noch deutlicher wird der Unterschied beim Bonus: Hersteller zahlen im Schnitt 24’225 Franken pro Jahr. Mitarbeitende von Resellern, VARs und Integratoren kommen auf einen durchschnittlichen Jahreslohn von 125’656 Franken sowie einen Bonus von 8861 Franken. Bei Distributoren und VADs liegt das durchschnittliche Jahresgehalt bei 117’151 Franken, der Bonus bei 9455 Franken.


Damit bleibt die Situation im Schweizer Channel unverändert zu 2020: Wer primär auf ein möglichst hohes Gehalt aus ist, findet bei Herstellern weiterhin die attraktivsten Rahmenbedingungen, während auf Seite der Distribution eher tiefere Löhne bezahlt werden. Besonders augenfällig ist in diesem Jahr, wie stark sich die Unterschiede bei der Bonuskomponente ausprägen. Während Hersteller beim Bonus deutlich über dem Marktdurchschnitt liegen, bewegen sich Reseller und Distributoren auf einem klar tieferen Niveau.

Die höchsten Löhne zwischen 50 und 59 Jahren

Ebenfalls nicht völlig überraschend ist die Erkenntnis, dass das Lohnniveau mit zunehmendem Alter ansteigt. Mitarbeitende bis 29 Jahre verdienen gemäss der Umfrage 2026 im Schnitt 99’377 Franken pro Jahr. In der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen steigt der Durchschnittslohn auf 116’099 Franken. Bei den 40- bis 49-Jährigen liegt er bereits bei 139’831 Franken, und den höchsten Wert erreichen die 50- bis 59-Jährigen mit 157’460 Franken. Danach aber sinkt das Niveau wieder. Mitarbeitende über 60 Jahre kommen im Schnitt auf 122’895 Franken. Damit bestätigt die aktuelle Umfrage das Muster, dass man schon bei früheren Erhebungen beobachtet hat: Die höchsten Löhne werden im Schweizer Channel in jener Lebensphase bezahlt, in der langjährige Erfahrung häufig mit Führungsverantwortung und hoher Marktkenntnis zusammenfällt. Allerdings ist der Lohnabfall bei den Mitarbeitenden über 60 Jahre heuer deutlich grösser, als er es noch vor sechs Jahren war. Damals betrug der Lohnunterschied von der Altersgruppe 50 bis 59 sowie 60+ lediglich 10’000 Franken, in diesem Jahr 35’000 Franken. Auch hier gilt der Hinweis, dass einzelne Ausreisser aufgrund der Teilnehmerstruktur das Ergebnis beeinflusst haben könnten.


Ähnlich wie beim Alter zeigt sich auch bei der Branchenerfahrung ein grundsätzlich positiver Zusammenhang mit dem Lohn – allerdings kein linearer. Wer weniger als fünf Jahre in der IT-Branche tätig ist, verdient im Schnitt 98’781 Franken. Bei fünf bis neun Jahren Erfahrung sind es 102’433 Franken. Besonders markant fällt der Sprung nach zehn bis 15 Jahren aus: Hier liegt der Durchschnittslohn bereits bei 133’702 Franken. Mitarbeitende mit 16 bis 20 Jahren Branchenerfahrung kommen dagegen auf 119’175 Franken, bevor die Werte bei mehr als 20 Jahren Erfahrung nochmals deutlich ansteigen. In dieser Gruppe liegt der Durchschnittslohn bei 148’701 Franken.

Abschlüsse zahlen sich aus

Auch beim Ausbildungsniveau zeichnet die Umfrage ein klares und wenig überraschendes Bild. Die höchsten Durchschnittslöhne erzielen Mitarbeitende mit einem Universitäts- oder Hochschulabschluss. Sie kommen 2026 auf durchschnittlich 156’424 Franken pro Jahr. Mit einem Fachhochschulabschluss sind es im Schnitt 141’775 Franken. Mitarbeitende mit höherer Berufsbildung beziehungsweise HF-Abschluss liegen bei 122’182 Franken. Deutlich tiefer fallen die Durchschnittswerte bei einem Maturaabschluss mit 117’733 Franken sowie bei einem Lehrabschluss mit 114’838 Franken aus.


Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass nicht bei den Herstellern, wo an sich die höchsten Löhne bezahlt werden, auch die höchste Dichte an Mitarbeitenden mit einem Universitäts- oder Hochschulabschluss zu finden ist (knapp 25%), sondern auf Seiten Reseller, VARs und Integratoren mit über 31 Prozent. Bei Distributoren beträgt der Akademikeranteil rund 11 Prozent. Dafür ist in der Distribution der Anteil der Mitarbeitenden mit einem Lehrabschluss oder einer höheren Berufsbildung respektive höheren Fachschule mit rund 70 Prozent klar am höchsten. Bei Herstellern und Resellern beträgt dieser Anteil lediglich um die 50 Prozent.

100 Prozent die Regel

Über den ganzen ICT-Channel hinweg gesehen arbeiten 85,4 Prozent aller Befragten in einem 100-Prozent-Pensum. 9,7 Prozent arbeiten zwischen 70 und 90 Prozent und 4 Prozent zwischen 40 und 60 Prozent. Vertraglich sind im Durchschnitt 41 Arbeitsstunden pro Woche vereinbart. Die Prämisse, dass gerade jüngeren Mitarbeitenden die Work-Life-Balance besonders wichtig ist und darum vermehrt Teilzeit gearbeitet wird, wird von der «IT Reseller»-Erhebung nicht gestützt. Der Anteil der 100-Prozent-Pensen ist in allen Altersgruppen ähnlich. Dafür sieht man, dass in der Distribution der Anteil der Teilzeitpensen tendenziell höher (ca. 25%) und bei Resellern, VARs und Integratoren eher tiefer (ca. 10%) ist.

Überstunden können von rund zwei Dritteln der Umfrageteilnehmer kompensiert werden. 15,8 Prozent geben an, dass Überstunden mit dem Lohn abgegolten werden, während 17,8 Prozent zu Protokoll geben, dass Überstunden weder finanziell entschädigt noch kompensiert werden.


Ausbezahlt wird das Gehalt bei 47,3 Prozent der Umfrageteilnehmern in Form von 13 Monatslöhnen. 12 Mal im Jahr Lohn bekommen 38,5 Prozent, während es bei den restlichen 14,2 Prozent einen 13. und einen 14. Monatslohn gibt.

Was die aktuelle Firmenzugehörigkeit angeht, sind 47,8 Prozent der Umfrageteilnehmer 2026 weniger als fünf Jahre bei ihrem aktuellen Arbeitgeber beschäftigt. 22,7 Prozent sind seit fünf bis neun Jahren beim aktuellen Arbeitgeber, 10,9 Prozent seit zehn bis 15 Jahren. Der Anteil derer, die schon mehr als 20 Jahre für dieselbe Firma arbeiten, liegt derweil bei 13,4 Prozent. Was sich bezüglich Firmenzugehörigkeit auch zeigt, ist, dass der Anteil auf Stufe mittleres und oberes Kader mit den Jahren der Firmenzugehörigkeit deutlich steigt. Bei denen, die schon 16 Jahre oder länger in einem Unternehmen sind, beträgt der Kaderanteil (mittleres sowie oberes Kader) beinahe 40 Prozent – was annähernd doppelt so viel ist wie bei denjenigen, die weniger als zehn Jahre für eine Firma arbeiten.

Hoher Home-Office-Anteil

Erstmals in diesem Jahr abgefragt wurde das Thema Home Office, das bei der letzten Umfrage im Frühling 2020 erst so richtig zum Thema wurde – der Beginn von Covid lässt grüssen. Hier zeigt die Erhebung, welche Regeln bei den Unternehmen zur Norm geworden sind. 42,1 Prozent der Befragten arbeiten drei bis vier Tage pro Woche von zu Hause, weitere 41,3 Prozent sind ein bis zwei Tage pro Woche im Home Office. Zusammengerechnet bedeutet das: 83,4 Prozent der Teilnehmenden arbeiten heute in einem klar hybriden Modell. Nur 11,7 Prozent geben an, gar kein Home Office zu haben. Und lediglich 4 Prozent arbeiten ausschliesslich von zu Hause. Wesentliche Unterschiede, was den Arbeitgebertyp angeht, erkennt man dabei kaum, ausser dass bei Distributoren der Anteil derer, die gar kein Home Office machen, mit 15,1 Prozent leicht höher ist. Ähnliches gilt für das obere und mittlere Kader, wo knapp 20 Prozent kein Home Office machen.


Passend dazu zeigt die Umfrage auch, dass sich der Arbeitsweg im Vergleich zu vor sechs Jahren nicht dramatisch verändert hat: Waren die Umfrageteilnehmer 2020 pro Weg im Schnitt 37 Minuten unterwegs, beträgt der Durchschnitt heuer 32 Minuten. Für einen Job in Zürich pendelt man 2026 im Schnitt 38 Minuten und damit am längsten, für die Stelle in der Zentralschweiz mit durchschnittlich 21 Minuten am wenigsten lang.

Die Teilnehmerstruktur 2026

Quelle: IT Reseller
An der Lohnumfrage, die «IT Reseller» vom 24. Februar bis 15. April 2026 online durchgeführt hat, haben insgesamt 247 Mitarbeitende aus dem Schweizer ICT-Channel teilgenommen. Rund sechs von zehn Befragten arbeiten dabei auf Seite Reseller/VAR/Integrator, während Mitarbeitende von Herstellern den zweitgrössten sowie solche von Distributoren/VADs den kleinsten Anteil auf sich vereinen.

Den grössten Block der Umfrageteilnehmer machen – wie schon in früheren Jahren – Fachmitarbeiter ohne Führungsaufgabe aus. Ihr Anteil liegt 2026 bei 49 Prozent. Gleichzeitig ist der Anteil von Kaderleuten und Selbständigerwerbenden beachtlich: 15,4 Prozent arbeiten selbständig, 10,5 Prozent gehören dem oberen Kader beziehungsweise der Geschäftsleitung an, 12,6 Prozent dem mittleren Kader und 11,3 Prozent dem unteren Kader. Berufseinsteiger oder Praktikanten machen mit 1,2 Prozent nur einen sehr kleinen Teil der Teilnehmerschaft aus. Der Frauenanteil bei der diesjährigen Umfrage beträgt 10,5 Prozent und liegt damit leicht höher als bei der letzten Umfrage im Jahr 2020, ist allerdings weiterhin relativ tief.


Mit 85,4 Prozent arbeitet der überwiegende Teil der Befragten in einem 100-Prozent-Pensum. Weitere 9,7 Prozent sind mit einem Pensum von 70 bis 90 Prozent tätig, 4 Prozent mit 40 bis 60 Prozent. Der durchschnittliche vertraglich vereinbarte Arbeitsumfang liegt – auf 100 Prozent gerechnet – bei 41 Stunden pro Woche. 65,6 Prozent der Teilnehmenden geben an, ihre Überstunden kompensieren zu können.

Regional zeigt die Umfrage, wo das Herz der Schweizer ICT-Branche schlägt, nämlich im Grossraum Zürich, wo 54,7 Prozent der Befragten arbeiten. Dieser Anteil ist deutlich höher als noch 2020, als Zürich auf gut 35 Prozent kam. Dahinter folgen in diesem Jahr die Zentralschweiz mit 15 Prozent, die Nordwestschweiz mit 12,1 Prozent, die Ostschweiz mit 8,5 Prozent sowie das Mittelland mit 8,1 Prozent. Der durchschnittliche Arbeitsweg beträgt 32 Minuten pro Weg und ist damit 5 Minuten weniger lang als noch 2020. Home Office machen beinahe neun von zehn Befragten – anteilsmässig etwa gleich viele 1 oder 2 Tage respektive 3 oder 4 Tage pro Woche.

Ein Blick auf Alter, Erfahrung und Ausbildung zeigt, dass die Umfrage vor allem erfahrene und gut qualifizierte Channel-Profis abbildet. Je 24,7 Prozent der Teilnehmenden sind bis 29 Jahre beziehungsweise 30 bis 39 Jahre alt. Gleichzeitig geben 37,7 Prozent an, seit mehr als 20 Jahren in der IT-Branche tätig zu sein. 30,4 Prozent verfügen über einen Universitäts- oder Hochschulabschluss, 15 Prozent über einen Fachhochschulabschluss, und 27,1 Prozent über eine höhere Berufsbildung beziehungsweise das Diplom einer Höheren Fachschule.

Die Gewinner der Teilnehmerpreise

Als Dank für das Ausfüllen der ICT-Channel-Lohnumfrage 2026 hat
«IT Reseller» unter allen Teilnehmern folgende Preise verlosen können:

Das Smartphone Poco F7 Pro im Wert von 475 Franken, zur Verfügung gestellt von Xiaomi, geht an Renato Minder in Altdorf.

Eine Apple Watch Series 11 im Wert von 369 Franken geht an Marco Juon in Meilen.

Ein Canon-Fotodrucker Selphy CP-1500 im Wert von 125 Franken, zur Verfügung gestellt von Canon, geht an Claudia Kuich in Freienwil.

Je ein Google TV Streamer (4K) im Wert von 99 Franken, zur Verfügung gestellt von Google, geht an Pavel Buncak in Duggingen, sowie an Mike Schuler in Siebnen.

Je eine Powerbank mit 6000 mAh Kapazität, bereitgestellt von Mobilezone, geht an Andreas Schöb in Gams, Urs Krolzig in Ettiswil sowie an Herbert Keller in Zug. (mw)


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