Schweizer Onlinehandel legt 6 Prozent zu
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Schweizer Onlinehandel legt 6 Prozent zu

Im Jahr 2025 wurden im Schweizer Onlinehandel 15,8 Milliarden Franken umgesetzt. Sowohl Einkäufe bei Schweizer E-Commerce-Anbietern als auch Bestellungen bei Onlinehändlern im Ausland legten zu.
17. März 2026

   

Im Schweizer E-Commerce gab es auch 2025 einen moderaten, aber stabilen Wachstumspfad. Zu diesem Schluss kommt die Jahreserhebung Onlinehandel Schweiz, durchgeführt von Handelsverband.swiss, NielsenIQ und der Schweizerischen Post. Das Volumen des Onlinehandels betrug demnach in der Schweiz im vergangenen Jahr 15,8 Milliarden Franken, ein Plus von 6 Prozent gegenüber 2024. Inlandkäufe bei Schweizer Händlern (+6 %, insgesamt CHF 13 Mrd.) und Einkäufe von Kunden bei ausländischen Onlinehändlern (+8 %, 2,8 Mrd.) hätten dabei fast gleich stark zugelegt, stellt die Studie weiter fest. Gleichzeitig habe sich nach dem aussergewöhnlich starken Anstieg 2024 eine spürbare Abflachung gezeigt.


Den grössten Teil des Gesamtvolumens machte mit 28 Prozent und einem Plus von 11 Prozent die Kategorie Heimelektronik aus. Der Bereich Fashion (16 %), 2024 deutlich im Rückgang, hat sich 2025 erholt und um 2,5 Prozent zugelegt – massgeblich getrieben von Zalando. Auch die Kategorie Home & Living (15 %, +8 %) wuchs 2024, ebenso der Bereich "Übrige" mit deutlichen 10 Prozent. Einen leichten Rückgang gab es bei Food und Sport.
Generell wird verstärkt online eingekauft. Der Online-Anteil am gesamten Schweizer Detailhandel stieg 2025 auf 12,5 Prozent, was grösstenteils auf den Bereich Non-Food (19,7 %) zurückzuführen ist. Der Food-Anteil lag demgegenüber nur bei 3 Prozent. Bezahlt wurde nach wie vor primär per Rechnung, während Twint einen leichten Rückgang von 28 auf 26 Prozent hinnehmen musste.

Interessant ist die Rolle der Marktplätze, die laut der Erhebung ihre Rolle als dominierende Vertriebskanäle behaupten. So bestätigte Digitec Galaxus seine Position als klarer Gewinner mit weiterem Wachstum. Aber auch der Einfluss ausländischer Plattformen nahm spürbar zu: 41 Prozent der befragten Händler spüren asiatische Anbieter wie Temu und Shein stark. Internationale Player würden weiterhin bedeutenden Druck auf Schweizer Anbieter ausüben, und zwar nicht nur bezüglich Preisniveau, sondern auch durch die enorme Sortimentsbreite. Für 2026 erwartet eine Mehrheit von 67 Prozent der Händler weiteres Umsatzwachstum. (ubi)


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