Ultrabook-Flut an der CES
Quelle: Lenovo

Ultrabook-Flut an der CES

Die Hersteller haben die diesjährige Consumer Electronics Show (CES) dazu genutzt, ihre neuesten Ultrabook-Streiche zu zeigen.

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/01

     

Ultrabooks waren eines der dominanten Themen an der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. So hat Dell die Chance genutzt und das XPS 13 präsentiert. Das Ultrabook verfügt über einen nahezu randlosen 13,3-Zoll-Bildschirm, 5 GB RAM, ist 18 Millimeter dick und wiegt 1,36 Kilogramm. Als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz. Angetrieben wird das XPS 13 von Intels neuesten Prozessor-Generationen und ist mit einem HD-3000-Grafikchip ausgerüstet. Die SSD des Dell-Ultrabooks fasst entweder 128 oder 256 GB. Erhältlich sein soll das XPS 13 ab Ende Februar ab 999 Dollar.


Nebst Dell zeigten auch Acer, Samsung und LG ihre Ultrabook-Neuheiten. Dabei preist Acer sein Aspire S5 als das dünnste Ultrabook der Welt an, messe das Gerät doch an der dicksten Stelle lediglich 15 Millimeter. Im Inneren des Aspire S5, das über ein 13,3-Zoll-Display verfügt, schlägt ein Intel-Core-Prozessor, ausserdem wird das Gerät ausschliesslich mit SSD-Speicher verfügbar sein. An Ein- und Ausgängen bietet das Gerät USB 3.0, HDMI und Thunderbolt. Ausserdem hat Acer die Schnittstellen beim Aspire S5 an der Rückseite angebracht. So soll das Ultrabook von allen Seiten her hochwertig und edel aussehen. Will der User die Schnittstellen verwenden, muss er eine Sondertaste bei der Tastatur drücken.
Diese sorgt dafür, dass das Anschlüsse-Panel aus dem Gehäuse fährt. Auf den Markt kommen soll das Aspire S5 im zweiten Quartal 2012, bei der Angabe von Preisen hält sich Acer allerdings zurück.

Kampf um das dünnste Ultrabook

Damit, dass das Acer Aspire S5 mit einer Dicke von 15 Millimeter das dünnste Ultrabook überhaupt sein soll, dürfte derweil LG nicht einverstanden sein. Der Hersteller nutzte die CES, um seine neue Ultrabook-Serie mit den beiden Modellen Z330 und Z430 zu präsentieren. Dabei betonte LG, dass das Z330 durchgehend 14,7 Millimeter dünn sei. Ausserdem ist das 13,3-Zoll-Gerät mit einer SATA3-SSD und einem Intel-Core-i7-Prozessor ausgestattet. Dank der hauseigenen Super-Speed-Boot-Technologie soll das Gerät zudem in weniger als zehn Sekunden booten.


Das Modell Z430 kommt derweil mit einem 14-Zoll-Display, einer SSD und einer HDD mit bis zu 500 GB Speicherplatz sowie einem Intel-Core-i7-Prozessor daher. Lancieren will LG seinen beiden neuen Ultrabooks im ersten Quartal dieses Jahres. Über die Preise schweigt sich der Hersteller allerdings aus. Ab 900 Dollar sind seit Ende Januar ausserdem die neuen Ultrabooks der Serie 5 von Samsung erhältlich. Die beiden Modelle 530U 13 und 530U 14 bieten eine Auflösung von 1366x768 Pixel, sind mit Windows 7 ausgestattet, werden von einem Intel-Core-i5-Prozessor mit 1,6 GHz Taktfrequenz angetrieben und bieten 4 GB RAM. Das 13-Zoll-Modell kommt mit 128 GB SSD-Speicher und bietet optional eine 500-GB-Festplatte, während die 14-Zoll-Variante 500-GB HDD-Kapazität bietet.

Das Ultrabook-Tablet

Nebst all diesen Ultrabook-Präsentationen besonders hervorgestochen ist das Ideapad Yoga von Lenovo, das sich – nomen est omen – in alle möglichen Richtungen verbiegen lässt und so sowohl als Ultrabook als auch als Tablet durchgeht. Das Ideapad Yoga wartet laut dem chinesischen PC-Bauer mit einem 360-Grad-Flip-and-Fold-Design auf und vereine die Funktionalitäten eines Ultrabooks mit der einfachen Bedienung der Tablets, so das Versprechen. Das Gerät ist mit einem 13,3-Zoll-Multitouch-Bildschirm ausgestattet, ist 1,69 Zentimeter dick und wiegt 1,47 Kilogramm. Im Inneren des Gehäuses steckt ein Intel-Core-Prozessor und als Betriebssystem kommt Windows 8 zum Einsatz. Ausserdem bietet das Gerät 8 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher. Das Ideapad Yoga kommt in der zweiten Hälfte 2012 zu einem Preis von 1199 Dollar auf den Markt.

AMD vs. Intel

AMD soll die diesjährige CES dazu genutzt haben, hinter verschlossenen Türen einen Prototyp von Lightning Bolt zu präsentieren. Mit der Schnittstelle will AMD Intels Thunderbolt Konkurrenz machen, funktioniert sie doch ganz ähnlich und vereint Displayport 1.2 und USB 3.0. Ausserdem sollen über Lightning Bolt auch Geräte mit Strom versorgt werden können. Und: Die Technologie werde insgesamt deutlich günstiger sein als die des Konkurrenten Intel. Wann die ersten Notebooks mit Lightning Bolt erscheinen, ist derzeit noch offen. Bis Ende des Jahres soll es aber soweit sein. (abr)


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