iPhone-Entscheid des Bundes wirft Wellen

von Marcel Wüthrich
16. Juli 2010 - Der Entscheid des Bundes, iPhones zu verbieten, wirft Wellen. FDP-Nationalrat Ruedi Noser etwa zeigt kein Verständnis.
iPhone-Entscheid des Bundes wirft Wellen
(Quelle: Vogel.de)

Deutliche Wort des Zürcher FDP-Nationalrats Ruedi Noser (Bild) in einem Interview mit der "Berner Zeitung": Noser spricht von einer "absolut unfähigen IT-Führung auf der Ebene Generalsekretariat Finanzdepartement beziehungsweise Informatikrat Bund". Es könne nicht sein, dass der Gesamtbundesrat sich nun auch noch damit beschäftigen müsse, welche Mobiltelefontypen in der Bundesverwaltung zugelassen sein sollen. Den Entscheid selbst, im Moment beim Bund keine iPhones zuzulassen (siehe Bericht), kann Noser auch nicht nachvollziehen. Ihn erstaune, dass man beim Bund der Ansicht sei, andere Smartphones seien sicherer als das iPhone.


Die Radiostation "Energy Zürich" berichtete derweil heute Morgen, dass im Kanton Zürich das iPhone für Beamte weiter erlaubt bleiben soll. Und in Kommentaren zu den zahlreichen Artikeln zum iPhone-Verbot beim Bund herrscht derweil Uneinigkeit. Gewisse Leser finden den Entscheid hanebüchen, das Gros aber befürwortet das Verbot mit einer Mischung aus Schadenfreude und Ärger darüber, dass aus Steuergeldern überhaupt iPhones gekauft werden durften.

 

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