MacBook-Käufer verklagen Apple

22. Mai 2007

     

Zwei Käufer von Apples Einsteiger-Notebook MacBook haben an einem Gericht in San Diego eine Klage gegen den Hersteller eingereicht. Es geht dabei um den Bildschirm: Apple arbeite mit irreführender Werbung, da die MacBook-Displays statt der versprochenen Farbtiefe von 24 Bit mit "Millionen Farben" in Wahrheit bloss 18 Bit Farbtiefe beziehungsweise rund 260'000 Farben darstellten.

Die übrigen Farbtöne würden per Dithering erzeugt, was die Qualität mindere. Betroffen sind Macbooks der ersten Generation, die im ersten Halbjahr 2006 verkauft wurden - und zwar offenbar nur unter Mac OS X und nicht, wenn das Gerät mit Windows gebootet wird. Der Fehler liegt laut den Klägern also in Apples Betriebssystem.


Mit der Klage wollen die beiden Kalifornier Entschädigungszahlungen erreichen. Sie streben ausserdem den Status einer Sammelklage an und belegen ihr Anliegen mit zahlreichen Mängelrügen über "körnige" und "blendende" MacBook-Bildschirme, die in verschiedenen Mac-Userforen geäussert wurden. (IW)


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