SGI visualisiert wieder

Nach zweijähriger Sendepause im Visualisierungsbereich meldet sich Storage-Spezialist SGI mit einer serverbasierten Visualisierungslösung zurück.

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2008/08

     

Mit der Virtu VN200 Plattform stellt SGI sein erstes Produkt einer Reihe neuer Visualisierungslösungen vor. Virtu VN200 soll für eine beschleunigte Visualisierung bei der Verarbeitung grosser Datenmengen im High Performance Computing (HPC) und bei Unternehmensanwendungen sorgen. Ingenieure, Wissenschaftler und Kreative können ihre visuellen Modelle zentral analysieren und Simulationen nahtlos an beliebigen Standorten, mit praktisch jedem Endgerät aufrufen.


Teams bietet sich somit die Möglichkeit, erstellte Modelle in Echtzeit zu betrachten und zu bearbeiten, während Einzelanwender vom Zugang zu Rechenleistung profitieren, die die Verarbeitung grosser Datenmengen mit hoher Genauigkeit erlaubt.

Skalierbare Plattform

Die SGI Visualisierungsplattform integriert Hardware, Software und Services in einem kompakten und skalierbaren Format, das speziell den Anforderungen grafischer Anwendungen angepasst wurde. Virtu VN200 wird in Form von Rack-optimierten High-Density-Cluster-Nodes geliefert, wobei bis zu fünf Nodes in einem vier Höheneinheiten umfassenden Subrack untergebracht werden können. Virtu VN200-Knoten werden mit jeweils zwei Intel-Xeon-E5420-Prozessoren, 8 GByte Arbeitsspeicher und mit NVIDIAs Quatro FX 5600 High-End-GPU ausgeliefert. Die Knoten können direkt bei SGI für 10575 Dollar pro Stück bezogen werden. Nebst dem Einsatz als Knoten in modularen Clustern eignet sich die Virtu VN200 auch als Visualisierungs-Erweiterung für SGIs HPC-Systeme der Altix-, Altix XE- und Altix ICE-Familien.

Fortsetzung einer Tradition

Die VN200 ist das erste Produkt der Virtu-Familie, die SGIs langjährige Tradition im Visualisierungsbereich wieder aufnimmt. SGI war in der Vergangenheit bereits bekannt für seine Innovationen im Visualisierungsbereich. Die Sparte der Grafik-Workstations wurde 2006 aufgegeben, als sich SGI nach einem drohenden Konkurs erfolgreich auf den zuvor bereits eigeschlagenen HPC-Server- und Storage-Pfad retten konnte. Die aktuelle Visualisierungstechnologie wurde auf der Basis von über 700 HPC-Installa­tionen entwickelt und erprobt. (Fabian Bumbak)


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