ETH macht Projekt Neptun zu Spin-off

Was die ETH Zürich einst als Projekt Neptun gestartet hat, wird nun zu einem eigenständigen Spin-off. Damit reagiert man auf die veränderten Marktbedingungen.
20. Juli 2011

     

Im Rahmend des Projekts Neptun erhalten Studenten, Mitarbeiter und Institute der Schweizer Hochschulen seit rund zehn Jahren Notebooks samt Software und Support zu günstigen Konditionen. Nun gibt die ETH Zürich bekannt, dass Neptun ab August als ETH-Spin-off weitergeführt und unter dem Namen Stonepine Labs firmieren wird.

Dieser Schritt wurde laut Mitteilung nötig, weil sich der Computer-Markt aufgrund der vielen, günstigen Online-Anbieter verändert habe. "Damit sich "Projekt Neptun" den Marktgegebenheiten anpassen kann, haben wir uns entschlossen, es in ein Spin-off zu überführen", erklärt Dordaneh Arangeh, Leiterin ETH IT-Portfoliomanagement. Gleitet wird Stonepine Labs von den bisherigen Neptun-Teammitgliedern Lisa von Boehmer und Dominik Candreia. Unterstützung erhalten sie dabei vom Verband der Studierenden an der ETH (VSETH), der sich an der neuen Firma beteiligt. "Neptun soll nah an den Studierenden bleiben, daher engagieren wir uns langfristig im neuen Spin-off", so VSETH-Präsident Jannick Griner. Auch in Zukunft werden Studenten bei Stonepine Labs mitarbeiten.


Für die Kunden soll sich derweil nicht viel ändern. Die bisherigen Dienstleistungen und Bestellverfahren bleiben bestehen, heisst es in der Mitteilung. Allerdings soll das Portfolio um Bildschirme ergänzt werden. "Wir planen auch Bildschirme in unser Sortiment aufzunehmen. Im Moment laufen gerade die ersten Evaluationen", führt Dominik Candreia aus. (abr)


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER