Die Hersteller lieferten im ersten Halbjahr 2026 weltweit 1,9 Millionen XR-Geräte aus. Das waren laut aktuellen Zahlen von
Omdia 38,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Damit setzte sich der Abwärtstrend fort. Bereits 2025 waren die Auslieferungen im vierten Jahr in Folge gesunken, nachdem sie 2021 während der Pandemie ihren Höchststand erreicht hatten.
XR-Brillen entwickelten sich hingegen besser. Ihr Anteil an allen Auslieferungen stieg von 10,2 auf 25,8 Prozent. Fast das gesamte Wachstum entfiel auf kabelgebundene Displaybrillen für Videos und Spiele. Rayneo, Viture und Xreal kamen in diesem Bereich zusammen auf 93,1 Prozent.
Im Gesamtmarkt blieb
Meta mit deutlichem Abstand die Nummer eins. Der Konzern erreichte einen Marktanteil von 48,2 Prozent. Dahinter folgten Rayneo mit 9,9 Prozent und Viture mit 8,6 Prozent auf den Plätzen zwei und drei. Ein Jahr zuvor hatte Meta allerdings noch 71,3 Prozent des Marktes kontrolliert. Omdia führt den Rückgang auf die nachlassende Nachfrage nach Quest 3 und Quest 3S zurück.
Nordamerika blieb mit einem Anteil von 43,9 Prozent der grösste regionale Markt, gefolgt von Westeuropa mit 23,8 Prozent. Grosschina erhöhte seinen Anteil von 11,9 Prozent im Jahr 2025 auf 16,3 Prozent im ersten Halbjahr 2026 und rückte damit auf Platz drei vor. Omdia führt den Anstieg vor allem auf die hohe Nachfrage nach kabelgebundenen Brillen in China zurück.
(dow)