Günstige Smartphones werden weniger verkauft
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Günstige Smartphones werden weniger verkauft

Smartphones unter 400 Dollar dürften 2026 deutlich weniger ausgeliefert werden. Teurer Speicher schmälert die Marge, weshalb Hersteller stärker auf Geräte mit höheren Preisen setzen.
8. Juli 2026


Hersteller dürften günstige Smartphones unter 400 Dollar 2026 zurückfahren, weil Speicherchips teurer geworden sind und sich diese Modelle schlechter rechnen. Das geht aus einer Analyse von Omdia hervor. Demnach sollen die Auslieferungen in diesem Segment um mehr als 22 Prozent sinken. Für den gesamten Smartphone-Markt erwarten die Marktforscher ein Minus von 12 Prozent.


Im ersten Quartal 2026 entfielen bei Smartphones unter 400 Dollar fast 60 Prozent der Materialkosten auf Speicher, bei Geräten unter 99 Dollar waren es mehr als 64 Prozent. Laut den Marktforschern reicht es für die Hersteller kaum noch aus, bei Displays, Sensoren oder Funkmodulen zu sparen, um die höheren Speicherkosten auszugleichen.
Hersteller wie Transsion, Oppo, Vivo, Honor und Xiaomi erhöhen laut dem Bericht deshalb die Verkaufspreise, um ihre Margen zu schützen. Das kann die Nachfrage weiter schwächen, weil Käufer im unteren Preissegment stark auf den Preis achten. Omdia erwarten daher, dass Anbieter sehr günstige Modelle nach und nach reduzieren und mehr Geräte in höheren Preisklassen verkaufen wollen.


Bei Smartphones über 400 Dollar sehen die Analysten mehr Spielraum. Dieses Segment soll 2026 um 5,7 Prozent wachsen. Dort fallen die Speicherkosten im Verhältnis zum Gesamtpreis weniger stark ins Gewicht. Ausserdem können Hersteller eher bei Displays, Kameras oder Chipplattformen sparen. (dow)


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