Schweizer Deep-Tech-Sektor ist weltführend
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Schweizer Deep-Tech-Sektor ist weltführend

In keinem anderen Land der Welt fliesst ein grösserer Teil des investierten Risikokapitals in Deep-Tech-Unternehmen als in der Schweiz. Die hiesigen führenden Hochschulen spielen bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle.
17. Juni 2026

   

Die Schweiz ist im Bericht Deep Tech, sprich zukunftsweisenden und forschungsintensiven Tech-Feldern wie Robotik und KI, weltweit in absoluter Spitzenposition. In keinem anderen Land der Welt fliesst mehr des verfügbaren Risikokapitals in den Deep-Tech-Bereich – beachtliche 63 Prozent. Zum Vergleich: In China (Platz 2) sind es 56 Prozent, in den USA (Platz 3) 54 Prozent und im Nachbarland Deutschland gerade einmal 34 Prozent.

In Europa ist die Schweiz ausserdem das Land, in dem das grösste Investitionsvolumen pro Kopf (1470 Dollar pro Jahr) in Deep-Tech-Startups fliesst. Total kamen 2025 so 2,6 Milliarden Dollar zusammen – ungefähr fünfmal so viel wie noch 10 Jahre zuvor.


Die beiden Hochschulen ETH und EPFL werden dabei als enorm wichtige Quelle für neue Deep-Tech-Startups und deren Innovationskraft eingeordnet. Veröffentlicht wurde der Bericht von Deep Tech Nation Switzerland, Founderful, Kickfund, Startupticker.ch und Dealroom.co.
Laut der Untersuchung hat sich in den letzten Jahren vor allem eines verändert: Die aus der Schweiz hervorgehenden Deep-Tech-Unternehmen bleiben heute im Land, um zu skalieren. Das hat dann die erwähnten Investitionen zur Folge, die damit erstmals in der Schweiz bleiben, so die Autoren. Anzumerken ist aber, dass viel Risikokapitals immer noch aus dem Ausland kommt. Zwar beteiligen sich Schweizer Investoren an etwa einem Drittel der frühen Investitionsrunden, steigen bei den späteren, umfangreicheren Runden aber aus. In diesen Phasen kommen etwa 88 Prozent des Geldes aus dem Ausland, die Hälfte des ganzen Late-Stage-Risikokapitals fliesst aus den USA in die Schweizer Start-ups. "Die verbleibende Chance liegt im Inland", schlussfolgern die Autoren. "Grössere Schweizer Investitionen in der Spätphase würden dafür sorgen, dass ein grösserer Teil des geschaffenen Mehrwerts im Inland verbleibt."

Die aktuelle Situation ist noch lange nicht das Ende dieser erfreulichen Entwicklung, wie es im Report heisst: "Das stärkste Wachstum steht noch bevor." Die Hochschulen haben ihren Vorsprung weiter ausgebaut, hier folgt also eine weitere Generation von Deep-Tech-Gründern, in die investiert werden wird. "Im kommenden Jahrzehnt wird Zürich zur Heimat von mindestens einem Dutzend globaler Kategorieführer, davon bin ich überzeugt", kommentiert etwa Alex Stöckl, Partner bei Founderful und Co-Autor des Swiss Deep Tech Reports.


Hier finden sich mehr Informationen zum Report und die Möglichkeit zum Download. (win)


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