Redhat-Rochade: Paul Cormier ist CEO, Jim Whitehurst wird President bei IBM

von Matthias Wintsch

6. April 2020 - Red Hat hat einen neuen CEO: Paul Cormier übernimmt von Jim Whitehurst, der als President bei IBM anfängt.

Der Open-Source-Spezialist Red Hat verkündet das Engagement seines neuen President und CEO: Fortan wird Paul Cormier (Bild) die Zügel bei Red Hat in die Hand nehmen. Cormier war zuvor President of Products and Technologies bei Red Hat. Er übernimmt die Position von Jim Whitehurst (siehe Bildergalerie), der fortan als President beim Red-Hat-Mutterhaus IBM tätig sein wird. IBM kaufte Red Hat im Sommer 2019 für 34 Milliarden Dollar ("Swiss IT Magazine" berichtete). Paul Cormier arbeitet seit 2001 bei Red Hat und war massgeblich an den Subscription-Modellen und der Entstehung des Enterprise-OS Red Hat Enterprise Linux beteiligt.

Gormier kommentiert: "Als ich zu Red Hat kam, wäre es unmöglich gewesen, vorherzusagen, wie Linux und Open Source unsere Welt verändern würden, aber sie sind wirklich überall. Die Veränderungen, die ich in unserer Branche sehe, sind aufregend, da sie neue Herausforderungen und Möglichkeiten bieten." Und sein Vorgänger Jim Whitehurst, President bei IBM, ergänzt: "Nachdem ich mehr als ein Jahrzehnt eng mit ihm zusammengearbeitet habe, kann ich mit Zuversicht sagen, dass Paul die natürliche Wahl ist, um Red Hat zu führen. Er war die treibende Kraft hinter der Produktstrategie von Red Hat seit fast zwei Jahrzehnten, er ist eng in die Ausrichtung des Unternehmens eingebunden und versteht es auf einzigartige Weise, Kunden und Partnern zu helfen, das Beste aus ihrer Cloud zu machen."

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