Halbleiter-Umsatz knackt 500-Milliarden-Dollar-Marke

Halbleiter-Umsatz knackt 500-Milliarden-Dollar-Marke

(Quelle: Semiconductor Industry Association)
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20. Januar 2022 - Der weltweite Halbleitermarkt hat im vergangenen Jahr um 25,1 Prozent an Umsatz zugelegt. Samsung hat Intel dabei an der Spitze der umsatzstärksten Hersteller abgelöst.
Angesichts dieser Wachstumszahlen ist klar, dass weltweit ein Mangel an Halbleiter-Produkten herrscht. Laut den Marktforschern von Gartner hat der weltweite Halbleiterumsatz im vergangenen Jahr nämlich um satte 25,1 Prozent zugelegt und damit erstmals die Marke von 500 Milliarden Dollar geknackt – und das mit 583,5 Milliarden sogar deutlich. Am meisten Umsatz wurde mit Speicher für PCs und Notebooks generiert, wobei innerhalb des Speichersegments DRAM mit einem Plus von 40,4 Prozent das höchste Wachstum aufweist. Allein mit DRAM-Riegeln wurde letztes Jahr ein Umsatz von 92,5 Milliarden Dollar gemacht, so Gartner.

Als weltweit grösster Halbleiterhersteller hat sich 2021 Samsung hervorgetan. Samsung – 2020 noch auf Platz zwei – hat mit einem Umsatz von 75,95 Milliarden Dollar, einer Wachstumsrate von 31,6 Prozent und einem Marktanteil von 13 Prozent Intel an der Spitze verdrängt. Intel wiederum konnte trotz des Booms lediglich ein Umsatzwachstum von 0,5 Prozent erzielen. Damit kommt der Prozessor-Riese auf einem Umsatz von 73,1 Milliarden Dollar und einen Marktanteil von 12,5 Prozent. Die Plätze drei bis sechs sind derweil unverändert zum Vorjahr. Umsatzmässig drittgrösster Halbleiterhersteller ist SK Hynix mit 36,33 Milliarden Dollar (plus 40,5%; Marktanteil 6,2%), auf Rang vier findet sich Micron Technology mit 28,45 Milliarden Umsatz (plus 29,1%; Marktanteil 4,9%), und auf den Rängen fünf und sechs liegen Qualcomm mit 26,86 Milliarden Dollar Umsatz (plus 52,3%; Marktanteil 4,6%) und Broadcom mit 18,75 Milliarden (plus 19%; Marktanteil 3,2%). Mediatek hat es mit einem Wachstum von 58,5 Prozent und 17,45 Milliarden auf Rang sieben geschafft, vor Texas Instruments, Nvidia und AMD. AMD konnte sich dabei dank einem Plus von 64,4 Prozent von Rang 14 auf Rang zehn verbessern.