Peter Ohnemus gründet Digital Health Engagement Institute

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(Quelle: santiago silver – stock.adobe.com)
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12. August 2021 - Das Ende Juni 2021 gegründete Digital Health Engagement Institute (DHEI) will die Prävention von nicht übertragbaren Krankheiten fördern, die Menschen auf ungesunde Verhaltensweisen hinweisen und via Apps und Lifestyle-Navigatoren zur Anpassung ihres Lebensstils motivieren.
Peter Ohnemus, bekannt als CEO der Digital-Health-Plattform Dacadoo, hat eine neue Organisation ins Leben gerufen: Das Digital Health Engagement Institute (DHEI), eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz am Zürcher Limmatquai, will digitales Gesundheitsmanagement zu einem weitverbreiteten Instrument machen, das Konsumenten auf der ganzen Welt zugute kommen soll, wie es in der Gründungsmitteilung heisst. Der Gründer Peter Ohnemus amtet auch als Vorsitzender der Stiftung.

Professorinnen und Professoren sowie weitere Fachleute aus allen Kontinenten haben sich dazu zusammengefunden – sie decken eine Vielzahl von Disziplinen von Gamification über Verhaltenswissenschaft und Big Data bis zur Datenverarbeitung im Gesundheitswesen ab.

Das Ziel der Aktivitäten ist die Prävention für nicht übertragbare Krankheiten (Non-commiunicable Diseases, NCDs) durch sogenannte Lifestyle-Navigatoren und Apps. Diese sollen gesunde und gefährdete Personen dazu motivieren, in Selbstverantwortung etwas für ihre Gesundheit zu tun.
Zu den durch gesundheitsförderndes Verhalten beeinflussbaren NCDs gehören Krankheiten wie Diabetes Mellitus Typ 2 sowie eine ganze Reihe von Krebs-, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen. Diese sind laut WHO jährlich für den Tod von 41 Millionen Menschen verantwortlich, was 71 Prozent der weltweiten Todesfälle entspricht.

Peter Ohnemus zum neuen DHEI: "Meiner Meinung nach sind die drängendsten Probleme der Menschheit derzeit die globale Erwärmung und die Verbreitung von NCDs. Mit dem Institut wollen wir uns eher auf die Prävention als auf die Behandlung konzentrieren, weil NCDs grösstenteils auf veränderbare Lebensstilentscheidungen zurückzuführen sind wie etwa schädlicher Alkohol- oder Nikotinkonsum, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung."