Swico fördert Ausbildung von Fachkräften und Recycling

Swico fördert Ausbildung von Fachkräften und Recycling

(Quelle: Swico)
von
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfã­§er:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
28. Juni 2021 - In der dritten Ausschreibungsrunde des Innovationsfonds von Swico Recycling werden Projekte gefördert, die wichtige Ressourcen betreffen: Das eine macht Menschen im zweiten Arbeitsmarkt fit für den ersten, das andere gewinnt seltene Erden und edle Metalle zurück.
Angesichts der Entwicklung des Arbeitsmarktes werden Bildungs- und Qualifizierungsmassnahmen in der Sozialhilfe zu einer zunehmend wichtigeren Voraussetzung für eine nachhaltige berufliche Integration. Beides lässt sich verbinden, so die Thommen Group, zu der auch Immark gehört. Gmeinsam mit dem Schweizerischen Roten Kreuz, dem Kanton Bern und Farb (Fachstelle Arbeitsintegration Region Bern) wurde deshalb ein Pilotprojekt lanciert. Dieses wird auch vom Swico Innovationsfonds unterstützt, und zwar mit 220'000 Franken, konkret für die Finanzierung eines Fachkurses Recycling für Sozialhilfebeziehende. Die Vorarbeiten zum Pilotprojekt starten im Juni 2021, die Umsetzung soll dann ab 2022 folgen.

"Das niederschwellige, mehrstufige Förderungsangebot ermöglicht den Mitarbeitenden im zweiten Arbeitsmarkt den Erwerb eines Branchendiploms und ist Voraussetzung für die Ausbildung zum EFZ Recyclist/in und damit den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt, wobei die Förderung von Alltags- und Grundkompetenzen sowie Qualifizierungsangebote unterhalb des Berufsbildungsniveaus einbezogen werden", so Swico in einer Mitteilung. "Gleichzeitig profitieren die Thommen Group sowie weitere Unternehmen durch die Übernahme von Personal und Auszubildenden und lösen damit einen Teil ihres Nachwuchs- und Arbeitskräftemangels."
Beim zweiten Projekt, der Rückgewinnung von Kobalt und Neodym durch die Firma Solenthaler Recycling, steuert Swico 270'000 Franken bei. Dank den Förderungsbeiträgen aus dem Swico Innovationsfonds soll schon bald mit der Umsetzung begonnen werden können.

"Tests und Analysen haben aufgezeigt, dass die Kobalt- und Neodymrückgewinnung aus LIB-haltigen Klein- und Kleinstgeräten machbar sowie ökologisch sinnvoll ist und kombiniert realisiert werden kann. Geplant ist die Einholung der Baubewilligung bis 2021, eine Abnahme der Anlage per Mitte 2022", so Swico.

Interessierte Firmen aus dem Ökosystem von Swico Recycling können noch bis zum 15. August 2021 innovative Projekte vorstellen und sich damit um Beiträge aus dem Swico Recycling Innovationsfonds bewerben.