DRAM-Preise steigen massiv

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(Quelle: Samsung)
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22. April 2021 - Die Preise für DRAM-Bausteine sollen bis Mitte dieses Jahres noch stärker ansteigen als bislang angenommen. Die Rede ist von einem durchschnittlichen Preisplus von bis zu 23 Prozent.
Bereits vor einem Monat meldeten die Marktbeobachter von Trendforce, dass die Preise für DRAM im ersten Quartal um 3 bis 8 Prozent angezogen haben und im zweiten Quartal mit einem Preisanstieg von 13 bis 18 Prozent gerechnet wird. Nun hat Trendforce diese Zahlen nach oben korrigiert.

Untersuchungen rund um Verhandlungen zwischen DRAM-Zulieferern und OEM-PC- Herstellern würden darauf schliessen lassen, dass man im zweiten Quartal mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von 18 bis 23 Prozent ausgehen muss, erklärt Trendforce. Insbesondere DRAM für PCs soll deutlich teurer werden, hier geht Trendforce fürs zweite Quartal von einem Preisanstieg von 23 bis 28 Prozent aus. Vor Monatsfrist betrug die Prognose hier wie für den Gesamtmarkt 13 bis 18 Prozent. DRAM für Server soll im Q2 derweil 20 bis 25 Prozent teurer werden, hier ging Trendforce bis anhin von rund 20 Prozent aus.