Smartphone-Produktion soll 2021 auf 1,36 Milliarden Einheiten steigen

Smartphone-Produktion soll 2021 auf 1,36 Milliarden Einheiten steigen

(Quelle: Scanrail – stock.adobe.com)
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6. Januar 2021 - Während sich die Smartphone-Produktion 2020 coronabedingt abgeschwächt hat, sollen dieses Jahr wieder mehr Geräte hergestellt werden. Und der Anteil an 5G-fähigen Smartphones soll sich in diesem Jahr fast verdoppeln.
Im Jahr 2020 waren, bedingt durch die Coronakrise, Einbussen bei der Smartphone-Produktion zu verzeichnen. Laut den Marktforschern von Trendforce wurden 1,25 Milliarden Smartphones hergestellt – im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 11 Prozent. Die Marktführer waren laut der Studie, in absteigender Reihenfolge, Samsung, Apple, Huawei, Xiaomi, Oppo und Vivo.

Für 2021 rechnet Trendforce mit einer deutlichen Steigerung. Dieses Jahr sollen 1,36 Milliarden Smartphones über die Produktionslinien gehen, was einem Wachstum von 9 Prozent entspricht. Laut Trendforce sollen der Ersatz zahlreicher bestehender Geräte und der zunehmende Bedarf in Schwellenländern zum vermehrten Absatz beitragen.

Da sich Huawei per Anfang 2021 offiziell von seiner Untermarke Honor trennt, ändert sich die Verteilung der Anteile im laufenden Jahr: Auf den ersten Stückzahlenrängen liegen wie gehabt Samsung und Apple, dahinter kommt jedoch nicht mehr Huawei, sondern Xiaomi, gefolgt von Oppo und Vivo. Zusammen mit dem hierzulande unbekannten chinesischen Hersteller Transsion, der mit Marken wie Tecno, Itel und Infinix vor allem in afrikanischen Märkten präsent ist, sollen diese Hersteller für über 80 Prozent der globalen Produktion verantwortlich zeichnen. Huawei und Honor sind einzeln nicht mehr in der Top-5 vertreten.

Eine weitere Prognose: Der Anteil der 5G-fähigen Smartphones soll 2021 auf 37 Prozent oder rund 500 Millionen Stück steigen, was nahezu einer Verdoppelung gleichkommt. Im vergangenen Jahr 2020 wurden rund 240 Millionen 5G-Smartphones hergestellt, was einem Anteil von 19 Prozent entspricht. Die tatsächlich erreichbaren Zahlen seien allerdings stark davon abhängig, wie sich die Coronapandemie weiterentwickle.