Die Schweizer kaufen weniger Smartphones

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(Quelle: Swisscom)
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10. November 2020 - Die Schweizer Nutzerschaft will ihre Smartphones länger behalten als zuvor und ist beim Kauf daher zurückhaltender als in den letzten Jahren. Dafür ist der Wille grösser, in ein teureres Modell zu investieren.
Wie der Vergleichsdienst Comparis in der Smartphonestudie 2020 zutage fördert, kaufen die Schweizerinnen und Schweizer weniger Smartphones als früher. Rund 10 Prozent weniger Menschen wollen in den nächsten 12 Monaten hierzulande in ein neues Smartphone investieren als noch 2019 (von 57,1 auf 46,9 %). Ein wichtiger Faktor scheint die Nutzungsdauer zu sein, denn die Befragten gaben an, ihr Gerät länger nutzen zu wollen, als noch 2019. Während die Stückzahlen der verkauften Geräte also zurückgehen sollten, würde die Schweizer Kundschaft jedoch mehr Geld für ihre Geräte bezahlen: Etwa 20 Prozent der Befragten gaben an, dass man beim nächsten Gerät mehr als 800 Franken für ein Flaggschiff-Modell in die Hand nehmen wolle, das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahr.

"Die Bedeutung des Smartphones hat in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Lockdowns zugenommen. Wer heute ein neues Handy kauft, möchte es auch länger behalten und dadurch seine Investitionen schützen. Innovationen wie etwa 5G helfen, teure Smartphones möglichst lange nutzen zu können", erklärt Comparis-Telecomexperte Jean-Claude Frick.

Betreffend die Marktanteile der Hersteller dominiert in der Schweiz noch immer Apple: Mit 44,8 Prozent nutzen gar mehr Schweizer ein iPhone (2019: 42,6 %). Der Android-Markt wird derweil von Samsung (32%) dominiert, Huawei folgt mit 11 Prozent auf Platz 3. Gemeinsam kontrollieren die drei Hersteller damit rund 88 Prozent des hiesigen Smartphone-Marktes. Der Einbruch, den Huawei aufgrund der US-Sanktionen und der damit fehlenden Google-Dienste erleben wird, soll sich voraussichtlich erst im Rahmen der nächsten Erhebung bemerkbar machen.

Für die Erhebung wurden 2079 Personen in der Schweiz befragt. Die vollständige Studie gibt es hier zum Download.