Matrix42 Experience Day: ein Akt der Balance

Matrix42 Experience Day: ein Akt der Balance

(Quelle: SITM)
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4. März 2020 - Der diesjährige Experience Day von Matrix42 in Zürich stand im Zeichen der Balance. Zahlreiche Kunden und Partner kamen, um zu netzwerken und zahlreichen Vorträgen und Hands-on Sessions beizuwohnen.
Am 3. März lud der deutsche Digital-Workplace-Spezialist Matrix42 zum jährlichen Experience Day nach Zürich. Der Anlass, an dem trotz der angespannten gesundheitspolitischen Lage im Zuge der Verbreitung des Coronavirus über 70 Vertreter von Kunden und Partnern anwesend waren, stand unter dem Motto "Get IT balanced". Im Auditorium des SIX Conventionpoint ging es zunächst aber nicht um IT, wohl aber um Balance.

Auf die Begrüssung der Gäste durch Nadia Bischof, Area Vice President Austria und Switzerland und Geschäftsführerin von Matrix42 Helvetia, sowie Senior Product Marketing Manager Bernhard Nyffenegger folgte eine unerwartete Einlage: Der aus der Ukraine stammende Balletttänzer und -Lehrer Sergiy Kirichenko zeigte mit seiner Tanzpartnerin Virginie eindrücklich, was es bedeutet, die Balance zu halten. Und nicht nur das, nach der Tanzeinlage wurden die Gäste aufgefordert, selbst ihren Gleichgewichtssinn auf die Probe zu stellen.
Den offiziellen Teil des Anlasses eröffnete dann Oliver Bendig, CEO von Matrix42, der die Balance zwischen der IT und dem Business thematisierte beziehungsweise deren Verschmelzung. Dabei betonte er die Wichtigkeit der Schweiz als einen der grössten Wachstumsmärkte für sein Unternehmen. Bendig legte den Fokus seiner Ausführungen auf die Zukunft der Arbeit und erklärte unter anderem, weshalb es eine Balance zwischen der Nutzererfahrung und dem Sicherheitsaspekt braucht, und weshalb Sicherheit oft als hinderlich für die User Experience angesehen wird. Digitales Arbeiten fühle sich für viele brüchig und unsicher an, und es gehe darum, diesen Graben zu überwinden.

Das Problem sei dabei, dass digitale Arbeitsplätze häufig der Ursprung von Cyberangriffen seien, gerade in Zeiten, in denen Mitarbeiter nebst den Geräten des Unternehmens vermehrt auch private Devices wie Laptops für die Arbeit benutzen. Solche seien besonders gefährdet und es gelte, sie mit gezielten Massnahmen zu schützen, denn die Angriffe würden immer raffinierter. Als Beispiel nannte Bendig fileless Malware, die sich ohne die Hilfe von Dateien als Vehikel verbreiten könne. Die Balance in der IT zu halten sei auch deshalb schwierig, weil heute in der Regel drei verschiedene Generationen von Mitarbeitern in einem Unternehmen tätig seien, die auch unterschiedliche Bedürfnisse an die Zusammenarbeit im Team und die IT stellten.
"Arbeit" sei heute kein Ort mehr, so Bendig weiter, und man müsse dem Wunsch nach digitalen Arbeitsplätzen nachkommen, auch weil dies im Lichte von Krisen wie der Verbreitung des Coronavirus immer wichtiger werde. Die Mitarbeiter eines Unternehmens müssen laut dem CEO von Matrix42 die Möglichkeit haben, von überall her zu arbeiten, notfalls auch für längere Zeit von zuhause aus. Und auch die Gig Economy stelle besondere Herausforderungen an die Arbeit und die Sicherheit. Letztere sei enorm wichtig und sollte wenn möglich automatisiert werden.

Nebst den vielen weiteren Vorträgen und Hands-on-Sessions zu Themen wie Künstliche Intelligenz und Chatbots oder Cloud Expense Management war ein Highlight des Programms zweifelsohne der Auftritt von Mark T. Hofmann. Der gebürtige Deutsche studierte Wirtschaftspsychologie und liess sich nach seinem Abschluss in den USA auf dem Gebiet der Forensik ausbilden. Der Kriminal- und Geheimdienstanalyst berät heute unter anderem Polizeikorps in Deutschland. Sein Vortrag handelte davon, wie man Menschen lesen und überzeugen kann, eine Fähigkeit, die nicht nur in der Polizeiarbeit zum tragen kommt, sondern auch im Verkauf. Mit vielen eindrücklichen Anschauungsbeispielen brachte er den Gästen die Arbeit der sogenannten Profiler näher und räumte gleichzeitig mit den oft falschen Vorstellungen auf, die aufgrund von Filmen und Serien mit diesem Beruf verknüpft sind.