Weitere Überraschung im Sunrise-UPC-Krimi: Liberty Global schiesst Geld ein

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(Quelle: Sunrise)
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14. Oktober 2019 - Der britische UPC-Mutterkonzern Liberty Global gedenkt, sich mit einer halben Milliarde Franken an Sunrise zu beteiligen und damit die Übernahme zu stützen. Ausserdem hat sich ein weiterer Stimmrechtsberater für den Deal ausgesprochen.
Die Spannung in der Geschichte um die Übernahme von UPC durch Sunrise reisst nicht ab: Im Vorfeld der Aktionärsabstimmung zur Kapitalerhöhung hat sich nun auch UPC-Mutter Liberty Global gemeldet. Man will die Kapitalerhöhung mit 500 Millionen Franken unterstützen, wie "Tagesanzeiger" berichtet. Auch hat sich der Stimmrechtsberater Glass Lewis nach Zrating und Ethos für die Kapitalerhöhung stark gemacht. Die Berater sind sich jedoch nicht einig, so rät etwa ISS gleichzeitig davon ab. Prominentester Gegner der Kapitalerhöhung ist derweil Grossaktionär Freenet, während Sunrise seinen Aktionären selbsterklärend "dringen" rät, für die Kapitalerhöhung von 2,8 Milliarden Franken zu stimmen.

Mit der Beteiligung von Liberty Global über rund 500 Millionen Franken würde das UPC-Mutterhaus unter Berücksichtigung des aktuellen Preises im Anschluss rund 7,8 Prozent von Sunrise halten. Wenn diese Beteiligung letztlich mehr als 5 Prozent ausmachen sollte, werde Liberty Global einen Sitz im VR von Sunrise erhalten, wie es weiter heisst. Der Schritt von Liberty Global, sich am Deal zu beteiligen, wurde während den Verhandlungen schon mehrfach gefordert.