Smartphone-Markt vor Verschnaufpause

Smartphone-Markt vor Verschnaufpause

(Quelle: pexels.com)
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5. August 2019 - Die Zahl weltweit verkaufter Smartphones wird sich im Jahr 2019 auf 1,5 Milliarden Einheiten belaufen, so die aktuellste Prognose von Gartner. Das entspricht einem Rückgang von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2020 soll sich der Markt allerdings bereits wieder erholen.
Laut Gartner wird der weltweite Absatz von Smartphones an Endverbraucher im Jahr 2019 1,5 Milliarden Einheiten betragen, was einem Rückgang von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

"Weil sich die Ersatzzyklen für Smartphones verlängern und Huawei keinen Zugang zu Technologien von Zulieferern aus den USA hatte, hat sich die Nachfrage nach Smartphones im ersten Halbjahr 2019 abgeschwächt", so Annette Zimmermann, Research Vice President bei Gartner. "Wir erwarten eine weitere Schwächung der Nachfrage im zweiten Halbjahr, weil sich Ersatzkäufe für High-, Low- und Mid-End Smartphones aufgrund geringer Wertvorteile weiter verlangsamen."

Japan (-6,5%), Westeuropa (-5,3%) und Nordamerika (-4,4%) werden 2019 die stärksten Umsatzrückgänge bei Smartphones aufweisen. "In reifen Märkten ist der High-End-Smartphone-Markt besonders überversorgt und kommerzialisiert, mit höheren durchschnittlichen Verkaufspreisen (ASPs) und keinen überzeugenden neuen Funktionen, auf die die Nutzer upgraden können. Obwohl sich der ASP-Anstieg bei High-End-Smartphones in letzter Zeit verlangsamt hat, sehen sich die Anbieter, die in erster Linie auf den Verkauf von Ersatz-Smartphones angewiesen sind, weiterhin mit schwierigen Zeiten konfrontiert", erläutert Roberta Cozza, Senior Research Director bei Gartner.

Die Gartner-Analysten erwarten jedoch, dass der Smartphone-Umsatz im Jahr 2020 wieder steigen wird, was auf eine breitere Verfügbarkeit von 5G-Modellen und die Förderung von 5G-Servicepaketen in verschiedenen Teilen der Welt durch Kommunikationsdienstleister zurückzuführen sei. Zudem wird erwartet, dass das erste 5G-iPhone 2020 auf den Markt kommt ("Swiss IT Reseller" berichtete), was iPhone-Nutzer zum Upgrade verleiten sollte.