Langsamer Blockchain-Start in Europa

Langsamer Blockchain-Start in Europa

(Quelle: Pixabay)
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29. März 2019 - Für Blockchain-Technologie werden laut einer Studie dieses Jahr in Europa gerade einmal 800 Millionen Dollar investiert. Doch bereits im Jahr 2022 soll der Markt ein Gesamtvolumen von 3,6 Milliarden Dollar erreicht haben.
Die Marktanalysten von IDC haben den Blockchain-Markt in Europa unter die Lupe genommen und kommen zum Schluss, dass die Entwicklung in der Region gerade erst begonnen hat. So werden im laufenden Jahr gemäss IDC-Schätzungen gerade einmal 800 Millionen Dollar investiert, wobei davon 87 Prozent oder fast 700 Millionen Dollar der Ausgaben in Westeuropa getätigt wurde. Trotz dem langsamen Start soll der Markt aber rasch anwachsen und bereits in vier Jahren ein jährliches Volumen von 3,6 Milliarden Dollar erreichen. Sollten die Marktbeobachter richtig liegen, würde diese einer mittleren jährlichen Wachstumsrate von gut 73 Prozent entsprechen.

Auf die Wirtschaftszweige heruntergebrochen, investieren erwartungsgemäss Banken am meisten. Im laufenden Jahr entfällt rund ein Drittel der Investitionen auf die Finanzbranche. Am meisten sollen die Investitionen derweil in der Versicherungsbranche ansteigen, laut dem IDC-Report ist hier mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum bis 2022 von über 81 Prozent zu rechnen. Daneben ist die Technologie immer mehr auch in weiteren Branchen anzutreffen wie etwa der Fertigung oder dem Rohstoffbereich, wo aktuell 19 Prozent der Ausgaben getätigt werden.