Snapchat im Fadenkreuz der US-Justiz

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(Quelle: Pixabay)
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14. November 2018 - Neben der Klage der eigenen Shareholder klagt nun auch die US-Justiz gegen Snap. Grund ist wahrscheinlich, wie schon bei den Shareholders, die mangelhafte Informationspolitik von Snap während dem Börsengang.
Das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC haben Klage gegen den Snapchat-Betreiber Snap eingereicht. Der Inhalt der Klage, so Snap gegenüber "Reuters", habe höchstwahrscheinlich mit Fehlinformationen im Rahmen des Börsenganges von Snap zu tun. Bereits heute ist Snap in eine Klage mit Investoren verwickelt, in welcher es um Fehlinformationen beim Börsengang geht. So soll Snap etwa die Konkurrenz durch den Rivalen Instagram heruntergespielt sowie die Wettbewerbssituation absichtlich falsch dargestellt haben.

Snap bezeichnet die Klage als "wertlos" und ist sich sicher, dass man im Rahmen des Börsenganges "akkurat und komplett" informiert habe. Man plane die Zusammenarbeit mit der Börsenaufsicht und dem Justizministerium und habe bereits erste angefragte Informationen geliefert. An der Börse sackte die Snap-Aktie derweil massiv ein: Am Dienstag noch bei 17 Dollar gestartet, schloss die Aktien zum Tagesende bei 6.71 Dollar.